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Heil will Geld fürs Wetter für Menschen mit einem monatlichen Einkommen von weniger als 4.000 Euro
Ab: 16:54 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Heil will Geld fürs Wetter für Menschen mit einem monatlichen Einkommen von weniger als 4.000 Euro
Sozialminister Hubertus Heil (SPD) will angesichts steigender Energie- und Lebensmittelpreise rasch mehr Entlastungen für Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Ab dem 1. Januar 2023 soll es einen sozialen Klimafreibetrag für ein Bruttomonatseinkommen von weniger als 4.000 Euro geben.
Die Sozialministerin will die Belastung durch niedrige und mittlere Einkommen deutlich verringern. Dazu schlägt sie einmalige jährliche Zahlungen in Form von „Klimageld“ vor. Zudem soll der geplante Bürgernutzen höher ausfallen als bisher angenommen.
Mit dem Ziel, niedrige und mittlere Einkommen von steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen zu entlasten, will Sozialminister Hubertus Heil einen sozialen Klimazuschuss für Menschen mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von weniger als 4.000 Euro einführen. „Wir müssen eine Antwort geben, die über das aktuelle Hilfspaket hinausgeht“, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag).
„Ich bin der festen Überzeugung, dass wir dauerhafte und konkrete Entlastungen für alle Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen brauchen: Arbeitnehmer, Rentner, Studenten und Auszubildende“, sagte Heil. „Und deshalb will ich dafür sorgen, dass der soziale Ausgleich mit der Einführung von Geld aus dem gesellschaftlichen Klima kommt.“
Das Klimageld soll laut der Stadträtin einmal im Jahr ausgezahlt werden und „Menschen zugute kommen, die als alleinstehende Frau weniger als 4.000 Euro brutto und als verheiratete Frau weniger als 8.000 Euro brutto im Monat verdienen“. Über den genauen Umfang und Umfang muss die Koalition noch sprechen.
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Heil betonte: „Für mich als Sozialministerin ist es wichtig, dass wir dieses Klimageld sozial gestaffelt strukturieren, nach dem Grundsatz: Wer es am dringendsten braucht, bekommt mehr. Und wer viel verdient, bekommt nichts.“ Für die, die viel verdienen, seien hohe Preise „auch ein Ärgernis, aber sie seien leistbar.“
Wichtig sei ihm auch, dass Geld fürs Klima schneller eingeführt werde, “als sich manche Koalition vorstellt”, sagte Heil. „Wenn technisch möglich, sollten wir soziales Klimageld zum 1. Januar 2023 einführen. Wenn das nicht funktioniert, sollten wir mit einmaligen Überbrückungszahlungen arbeiten.“
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Außerdem soll das neue Bürgergeld zum 1. Januar eingeführt werden. Heil sagte: „Mein Vorschlag ist, dass wir die 30 Prozent niedrigeren statt der unteren 20 Prozent des Einkommens für die Haushalte zugrunde legen. So kommen wir darauf, dass die bürgerlichen Regeleinkommen pro Person und Monat zwischen 40 und 50 Euro liegen.“ höher als die Grundsicherung. Das entspricht einer Steigerung von 10 Prozent. Das halte ich für angemessen”.