Neue Hinweise auf britische und vermisste Forscher in Brasilien

Neue Spuren im brasilianischen Amazonas-Regenwald

Rucksack, der von einem vermissten britischen Ermittler und Journalisten gefunden wurde

In einem Wildnisgebiet des brasilianischen Amazonas-Regenwaldes sind ein indigener Forscher und ein britischer Journalist verschwunden. Dabei wurden die persönlichen Gegenstände der beiden entdeckt. Es wächst die Sorge, dass die beiden von Kriminellen getötet wurden.

Gepostet: 16:59 Uhr

|

Aktualisiert: 5:02 Uhr

Brasilianische Behörden haben persönliche Gegenstände des britischen Journalisten Dom Phillips und des indigenen Experten Bruno Pereira im Amazonas-Regenwald vermisst. Zuvor hieß es, dass mögliche menschliche Überreste entdeckt worden seien.

„Es wurden Gegenstände gefunden, die den Vermissten gehören: eine Krankenkarte, eine schwarze Hose, eine schwarze Sandale und ein Paar Stiefel von Bruno Pereira sowie ein Paar Stiefel und ein Rucksack von Dom Phillips mit persönlicher Kleidung“, erklärte er. Bundespolizei am Sonntag.

Nach Angaben der Feuerwehr wurden die Gegenstände “in der Nähe des Hauses” eines 41-jährigen Tatverdächtigen gefunden. Ermittler nahmen ihn am Mittwoch fest. Laut Polizei wurden bei einer stichprobenartigen Durchsuchung Drogen und Patronen für ein Sturmgewehr gefunden.

Gefährlicher Bereich

Zeugen sagten aus, sie hätten gesehen, wie der Mann das Boot von Phillips und Pereira verfolgte. Später wurden Blutreste im Boot des Mannes gefunden. Die Behörden begannen daraufhin, die Gegend um sein Haus zu durchsuchen. Die am Freitag bei der Suche im Amazonas-Regenwald entdeckten menschlichen Überreste stammten von keiner der beiden Vermissten, wie Behörden nun mitteilten.

Phillips, 57, der als freiberuflicher Journalist regelmäßig für den britischen Guardian schreibt, und Pereira, Experte für indigene Völker, recherchierten für ein Buch über indigene Gewalt im Javari-Tal nahe der Grenze zu Peru. .

Die beiden Männer werden seit einer Woche vermisst. Goldgräber, Wilderer und Drogenbanden sind in der Region aktiv. Nach Angaben indigener Organisationen waren die Männer zuvor bedroht worden. (AFP/kes)

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *