Restauranttipps aus der Ostschweiz, von Verlagen getestet


Die Tabelle

Von der Redaktion «Zu Tisch» getestet: Das sind unsere Lieblingsrestaurants in der Ostschweiz

In der Gastro-Kolumne „Zu Tisch“ stellen unsere Autoren jede Woche ein Restaurant in der Ostschweiz vor. Das sind die besten Adressen der letzten zwölf Monate.

Die Redaktion des «Tagblatt» probiert seit über 25 Jahren Restaurants in der Ostschweiz aus. Ohne Vorankündigung probieren sie Gerichte, schätzen das Angebot, die Atmosphäre und den Service. Dies ist eine Auswahl der besten Adressen, die Sie besucht haben.

“Genussmanufaktur Neubad”, St.Gallen (SG)

Sandro und Natalie Vladani vor ihrer „Genussmanufaktur“ an der Bankgasse im Bezirk Kloster St.Gallen.

Bild: Michel Canonica

In der „Genussmanufaktur“ servieren Sandro und Natalie Vladani köstliche Portionen: Sie sind größer als eine klassische Vorspeise, aber kleiner als ein klassisches Hauptgericht. Jede Woche verschwinden zwei Gerichte aus der relativ kompakten Speisekarte und werden durch zwei neue ersetzt. Die Idee: Ihre Gäste sollen genießen, sich trauen und die kulinarische Komfortzone verlassen. Das überzeugte den Autor von „Zu Tisch“ Luca Ghiselli:

“Kreatives Konzept, gemütliche Atmosphäre, hochwertige Küche: Sandro und Natalie Vladani haben mit der ‘Genussmanufaktur Neubad’ im Klosterbezirk St.Gallen etwas Einzigartiges geschaffen.”

Im charmanten Restaurant kocht Vladani mit 14 Punkten „Gault Millau“: Lesen Sie hier, was unsere Autorin probiert hat.

“Anker”, Unterschlatt (AI)

Myrtha und Daniel Geiger führen das Restaurant Anker.

Bild: Andri Vöhringer (7. Oktober 2021)

Das Anker Restaurant ist eingebettet in die Appenzeller Berglandschaft, die man auch von der Terrasse oder durch die grossen Fenster von innen sehen kann. Das gut eingerichtete Restaurant ist einem Pferdestall nachempfunden. Autor von „Zu Tisch“ Rolf App sagt über seinen Besuch:

„Im ‚Anker‘ Unterschlatt werden regionale Produkte zu höchst kreativen Menüs verarbeitet und vor beeindruckender Appenzeller Naturkulisse serviert.“

Im Herbst probierte er ein Überraschungsmenü mit Weinbegleitung, bei dem ein Wildsteak die Hauptrolle spielte.

Landgasthof zur Steirerwirtin, Stein (AR)

Eleonore Lindenmann begrüßt Gäste in Stein AR als Eigentümerin der Steiermark.

Bild: Jolanda Riedener (12. Januar 2022)

Der Landgasthof zur Steirerwirtin befindet sich in ruhiger Lage in Stein AR. Der Aufenthalt in der gemütlichen Gaststube ist vor allem eines: freundlich. Die Gastgeberin nimmt sich Zeit, redet und setzt sich auch mal hin. Die Autorin von „Zu Tisch“, Jolanda Riedener, sagt über ihren Besuch:

“Essen bei der Steirerwirtin ist wie ein Besuch bei der Tante in Österreich: Deftige Speisen wie Hähnchen, Knödel oder Kaiserschmarrn werden frisch serviert.”

Neben den von Ihnen probierten österreichischen Klassikern werden auch Vegetarier auf der Speisekarte fündig.

Bad Balgach, Balgach (SG)

„Gault Millau“-Koch Bernd Schützelhofer und seine Frau Jackie Pedregal führen das Restaurant „Bad Balgach“.

Bild: Nick Hunger

Das “Bad Balgach” ist ein kulinarischer Ort im Rheintal. Bernd Schützelhofer kocht seit vielen Jahren auf höchstem Niveau, mit 16 Punkten von „Gault Millau“ bis „Bad Balgach“. Die Aromendichte und der Erfindergeist, die die Gerichte auszeichnen, überzeugten auch den Autor von „Zu Tisch“ Jürg Ackermann:

„Das kürzlich renovierte Bad Balgach ist ein kulinarisches Juwel in der Ostschweiz. So einfach in einem Gourmetrestaurant zu essen ist außergewöhnlich.“

Zudem bringt es sehr gut den Anspruch zum Ausdruck, die Speisen auf originelle Art und Weise zu präsentieren, ohne auf das Artifizielle zu verweisen. Die Atmosphäre ist einfach, so führt Gastgeberin Jackie Pedregal, Schützelhofers Frau, die Gäste durch das Haus, zeigt ihnen die Küche, das Zigarrenzimmer und den schmucken Keller.

“Schloss Wartegg”, Rorschacherberg (SG)

Der Spitzenkoch Simon Romer stellt vegane und vegetarische Menüs ins Rampenlicht.

Bild: Belinda Schmid (13. Januar 2022)

Auch die Gerichte von Küchenchef Simon Romer werden im romantischen Park „Schloss Wartegg“ angebaut. Gault Millau kocht hier seit über einem Jahr erfolgreich mit 13 Punkten. Die Autorin von „Zu Tisch“, Melissa Müller, fühlt sich als Vegetarierin ernst genommen und lobt Romer, der fantasievolle vegetarische Gerichte auf den Tisch bringt:

“Vegetarische und vegane Gerichte haben auf der Speisekarte von Schloss Wartegg kein Schattendasein, sondern stehen im Mittelpunkt. Küchenchef Simon Romer bereitet gekonnt Bio-Gemüse aus dem schlosseigenen Demeter-Obstgarten zu, geschmacksintensiv, bunt, aromatisch und würzig mit vielen frischen Kräutern. ”

Natürlich gibt es auch Fleisch und Fisch aus der ökologisch zertifizierten Küche. Neben den kulinarischen Aspekten wird das Schloss durch die Atmosphäre und den Blick auf den Bodensee geprägt.

“Weinberg”, Ottoberg (TG)

Ein eingespieltes Team zum Verwöhnen der Gäste: Sohn Alexander mit den Eltern Monika und Wolfgang Thory.

Foto: Hans Suter

Monika und Wolfgang Thory sind seit 32 Jahren Hoteliers im „Weinberg“, jetzt mit Unterstützung ihres Sohnes Alexander in der Küche. Köche haben Erfahrungen in den besten Betrieben gesammelt. Die Lage inmitten der Rebberge mit Blick auf das Thurtal und den Säntis ist umwerfend. „Zu Tisch“-Autor Hans Sutter schreibt über seinen Restaurantbesuch:

„Der ‚Weinberg‘ punktet mit exzellenter Kochkunst, Regionalität und Kreativität. Und das in einem historischen Gebäude inmitten malerischer Weinberge.“

Neben den freundlichen Gastgebern, einem historischen Restaurant und tollen Ausblicken tragen die übersichtliche Speisekarte und eine sorgfältige Weinauswahl zu einem gelungenen Abend bei.

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