Stand: 04.06.2022 12:00 Uhr
Auf geht’s zum nächsten verlängerten Wochenende und den Straßen an Nord- und Ostsee. Seit dem Morgen kommt es auf mehreren Strecken zu längeren Staus.
Vor allem auf den Autobahnen in Richtung Norden, jetzt hauptsächlich auf der A1 und A7, gibt es viel zu tun: Dort ist der Verkehr bereits auf zwölf Kilometer Länge reduziert. Auf der A1 ist der Bereich zwischen Bramsche und Neuenkirchen/Vörden betroffen, auf der A7 ist vor allem zwischen Nörten-Hardenberg und Echte sowie zwischen dem Dreieck Walsrode und Soltau-Süd viel Geduld gefragt. Bereits im Emstunnel auf der A31 zwischen Weener und Jemgum stoßen die Autos an die Stoßstange. Und auf der A7 von Hamburg nach Flensburg ist der Verkehr zwischen Warder und Rendsburg-Büdelsdorf auf einer Strecke von zehn Kilometern gesperrt. Auf der Elbfähre Glückstadt-Wischhafen beträgt die Wartezeit in Richtung Glückstadt etwa eine Stunde.
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46 Bauarbeiten, nur auf niedersächsischen Autobahnen
Auch die Autobahnen werden aufgrund zahlreicher Arbeiten übernommen: Der ADAC hat allein in Niedersachsen 46 Autobahnen. Vor den Toren Hamburgs entsteht zum Beispiel das Maschener Kreuz. Wegen des Ironman-Triathlons sind auch am Sonntag viele Straßen in der Hansestadt gesperrt. Wer ohne lange Staus in den Urlaub fahren möchte, dem empfehlen Verkehrsexperten, früh oder am Nachmittag loszufahren. Dann wird wohl auch der Haupttouristenverkehr enden.
Staugefahr auf der Fehmarnsundbrücke in Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein kommt man laut ADAC zwischen Bad Segeberg-Süd und Leezen auf die A24. Erhöhtes Staurisiko besteht auch auf der A1 zwischen Reinfeld und Lübeck-Zentrum sowie zwischen Neustadt und Pansdorf und etwas weiter auf der Fehmarnsundbrücke. Dort brach das Himmelfahrtswochenende mit mehr als 20 Kilometern Stau in Richtung Fehmarn zusammen. Die Brücke wird derzeit von der Deutschen Bahn saniert. Wegen der Baustelle dürfen Autofahrer nur mit zehn Stundenkilometern über die Brücke fahren.
Bildergalerien
Wer möchte seinen Urlaub nicht im Strandkorb verbringen? Viele zieht es heutzutage an die Küste. Bildergalerie
Neun-Euro-Ticket? Der ADAC hält das Auto für praktischer
Der ADAC jedenfalls meint nicht, dass viele ihr Auto stehen lassen und das Neun-Euro-Ticket nutzen. Wenn Sie einen Regionalzug nehmen, müssen Sie in der Regel umsteigen, um an Ihr Urlaubsziel zu gelangen. Für Familien, die mit viel Gepäck reisen, sei das Auto einfach bequemer, sagt der Autoclub. Die Deutsche Bahn hingegen wartet auf den Strecken an die Küste bereits auf volle Züge und will auf einigen Strecken zusätzliche Waggons einsetzen. Für viele Fahrräder wird es aber wohl keinen Platz mehr geben.
Bettwechsel am Samstag
In vielen Urlaubsregionen steht der traditionelle Bettwechsel am Samstag an. Auch Heide, Harz und die Küste sind besser reserviert als vor der Corona-Pandemie. Während Niedersachsen und Bremen das lange Pfingstwochenende um einen schulfreien Tag erweitern, haben Schüler in Mecklenburg-Vorpommern die ganze Woche über keinen Unterricht. Viele Familien nutzen diese Zeit für einen Kurzurlaub.
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Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 04.06.2022 | 08:00 Uhr