Steuerausgleich 2023: Diese Kantone sollen mehr zahlen

Änderungen im Finanzausgleich

Für diese Ecken wird es teuer

Allein der Kanton Bern erhält im nächsten Jahr mehr als eine Milliarde Franken aus dem Finanzausgleich. Dafür müssen andere Kantone tiefer in die Tasche greifen als bisher.

Gepostet: 23:10 Uhr

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Aktualisiert: vor 8 Minuten

Basel muss nächstes Jahr mehr zahlen. Der Kanton Basel-Stadt zahlt 2023 fast 120 Millionen Franken an den nationalen Finanzausgleich, fast 50 Millionen Franken mehr als in diesem Jahr. Das zeigen die neuen Berechnungen der Bundesfinanzverwaltung.

Auch für Züge wird es deutlich teurer. Knapp 2900 Franken pro Einwohner muss der Kanton im nächsten Jahr statt wie bisher 2600 Franken in den Topf zahlen. Absolut zahlt der Kanton Zürich mit knapp einer halben Million Franken weiterhin mehr. Berechnet pro Einwohner von Zürich, also einen Franken weniger als 2022.

Es gibt 12 Ecken, es dauert 14

Insgesamt 12 Kantone stehen auf der Geberseite, 14 Kantone zählen zu den Nutzniessern des Finanzausgleichs. Sie erhalten Geld, weil sie beispielsweise aufgrund ihrer Bevölkerungsstruktur, ihrer Zentrumsfunktion oder ihrer geografischen Lage überhöhte Kosten tragen müssen. Die Berechnungsgrundlagen werden jährlich überprüft und angepasst.

Die rohstoffarmen Kantone erhalten nächstes Jahr 4,3 Milliarden Franken, 330 Millionen Franken mehr als 2022. Davon übernimmt der Bund 60 Prozent, die rohstoffreichen Kantone 40 Prozent.

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Bern profitiert am meisten davon

Grösster Empfänger wird im nächsten Jahr Bern sein: Mehr als eine Milliarde Schweizer Franken werden 2023 die Ecke der Hauptstadt erreichen. 1036 Franken pro Kopf. Gefolgt vom Wallis mit insgesamt 840 Millionen Franken und Freiburg (590 Millionen). Bevölkerungsmässig soll das Wallis nächstes Jahr mit 2408 Franken pro Person mehr bekommen.

Die Zahlen sind noch nicht geschrieben. Die Kantone haben noch die Möglichkeit, die Berechnungen zu überprüfen und gegebenenfalls Einspruch einzulegen.

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