Je härter der ukrainische Krieg, desto mehr russische Oligarchen-Yachten verschwinden von der Bildfläche. Ein einfacher Trick macht dies möglich.
Krieg in der Ukraine: US-Bundesbeamte und die spanische Guardia Civil suchen in Palma de Mallorca nach der Tango-Yacht. Die Jacht gehört zu den Vermögenswerten eines Milliardärs und engen – dpa
Ankündigungen
das Wesentliche zusammengefasst
- Immer mehr russische Oligarchen verschwinden vom Radar.
- Die EU hat bisher gut 10 Milliarden Franken an Vermögenswerten gesperrt.
- 2,4 Milliarden allein für Superyachten.
Je härter der Krieg in der Ukraine wird, desto extremer werden die Sanktionen für die russischen Oligarchen ausfallen. Wie der Spiegel schreibt, hat allein die EU bisher Yachten im Wert von 2,4 Milliarden Franken blockiert.
Aufgrund des Ukrainekriegs und der Sanktionen festgenommene Yachten können die Werften nicht mehr verlassen. Für viele russische Milliardäre heißt das also: Untertauchen!
Konkret heißt das: Die Oligarchen lassen riesige Schiffe vom Radar verschwinden.
Die Superyacht „Solaris“ von Roman Abramovich liegt in der Türkei. Die „Segelyacht A“ des in St. Moritz lebenden Russen Andrej Melnitschenko. Die Yacht des russischen Oligarchen Sergey Chemezov wurde von den spanischen Behörden in Barcelona festgenommen. Die „Scheherezade“ soll dem russischen Staatschef Wladimir Putin gehören.
Das funktioniert durch Deaktivieren des automatischen Identifikationssystems (AIS), schreibt der “Guardian”. Schiffe verwenden dieses System normalerweise standardmäßig. Die Technologie wird hauptsächlich eingesetzt, um Kollisionen auf See zu verhindern. Es wird auch für die Routenplanung verwendet.
Beamte der italienischen Finanzpolizei übergeben dem britischen Kapitän der Superiotio die entsprechenden Papiere zur Festnahme. Seit März versuchen die Behörden herauszufinden, wem die “Scheherazade” gehört. Das Schiff soll Wladimir Putin gehören. Die Finanzpolizei blockierte mit seinem eigenen Boot die Durchfahrt zum Superiot.
Daher ist es äußerst ungewöhnlich, die “Ais” auszuschalten. Ab einer bestimmten Größe ist es auch verboten. Das System muss sogar von Hand erweitert werden.
Ein Mitglied der Crew einer der Superyachten hatte es in der britischen Zeitung Observer veröffentlicht. Daher wurde die Besatzung angewiesen, die „Ais“ zu deaktivieren.
Ukrainekrieg: Immer mehr Yachten verschwinden
Die Zahl der tatsächlich als verschollen geltenden Yachten wächst weiter. Tatsächlich gibt es auch Schiffe, die weiterhin regelmäßig ihre Position melden.
Wegen der Sanktionen im Ukrainekrieg: Abramovichs “Solaris” bewegt sich vor der Küste der Türkei. – Seeverkehr
Darunter Roman Abramowitschs „Solaris“. Das Schiff sendet weiterhin regelmäßig Signale aus der Türkei.
Machen Sie sich Sorgen über den Krieg in der Ukraine?
Das ist bei vielen anderen Schiffen anders. Andrei Gurjews „Alpha Nero“ berichtet, dass Sint Maarten (Karibik) die letzte bekannte Position ist. Andere oligarchische Schiffe, die offenbar verschwunden sind, sind Wagit Alekperovs „Super Nova Galactica“. Dazu kommen zum Beispiel „Clio“ von Oleg Deripaska und „Sieg des Ozeans“ von Wiktor Raschnikow.
Laut dem britischen Observer gibt es weltweit rund 9.300 Superyachten. Zehn Prozent dieser Schiffe sollen in russischem Besitz sein.
Franken Spiegel EU Ukraine Krieg Krieg Por