Burke begeistert Bremen!
Oliver Burke (25) traf bei seinem Debüt in Bremen im Trainingslager-Test gegen Zweitligist Karlsruhe (2:1) nur 45 Sekunden nach dem Einzug und erzielte kurz vor Schluss sogar das Tor zum Sieg (86.). Was für ein Einstand hingegen für den torhungrigen Schotten (nie mehr als vier Tore in dieser Saison), der in seiner Hinrunde für Werder vor 800 Zell am Ziller-Fans zwei Tore erzielte.
Raketenstart für die Scots Strikers
Burke: „Ein perfekter Start für mich. Ich bin gerade sehr glücklich. Ich gehe zu diesen Spielen, als wären es die letzten. So kann ich dem Trainer und meinen Teamkollegen zeigen, was ich kann.“
Kuriosität: Werder.TV-Zuschauer sehen Burkes erstes Tor erst mit leichter Verzögerung. Als der Ball im Strafraum ist, gibt es noch ein eingemachtes Interview mit dem neuen 4-Millionen-Dänen Jens Stage (25), der überraschend ausgeruht war.
Obwohl Trainer Frank Baumann in den vergangenen Tagen drei neue Spieler lieferte, war der aktuelle Kader zunächst nicht in Bundesliga-Form. Dies gilt insbesondere für Jiri Pavlenka. Bremens Nr. 1 bringt den KSC nur mit einem Gaga-Fehler in Führung. Pavlenka schläft ein, Innenverteidiger Rapp wirft den Ball bei seinem Wurf an den Hinterkopf. Namensgeberin Simone Rapp versenkte den Abpraller in Richtung KSC (3.).
Einzige Chance für Werder vor der Pause: Ein Ducksch-Foul wird von Eisele zur Ecke abgefälscht (22.). Immerhin steigert sich Werder nach der Pause stark und holt dank Burke (ablösefrei von Englands Zweitligist Sheffield) nach dem 1:3 gegen Oldenburg seinen ersten Sieg in der Vorbereitung. Ein großes Ausrufezeichen des ehemaligen Leipziger Stürmers, der das Sturmduo Ducksch/Füllkrug aufstellt.
Die Werder spielten so (1. HZ.): Pavlenka – Rapp, Stark, Friedl – Rosenboom, Groß, Jung – Woltemade, Bittencourt – Füllkrug, Ducksch.
Die Werder spielten so (2. Teil): Zetterer – Pieper, Veljkovic, Chiarodia – Agu, Gruev, Park – Schmidt, Schmid – Burke, Goller.