100 Millionen Euro für den Hochwasserschutz

Politik

Das Jahrhunderthochwasser des Jahres 2002 ist vielen in Erinnerung. Seitdem haben Bund, Länder und Kommunen viel Geld in den Hochwasserschutz investiert. Aufgrund eines neuen Auftrags werden nun 100 Millionen Euro in weitere Hochwasserschutzprojekte investiert.

09.06.2022 16.35

Online ab heute, 16.35 Uhr

Vom Jahrhunderthochwasser 2002 war vor allem der Donauraum betroffen. Seitdem gab es neue Überschwemmungen, die Schäden von 1,3 Milliarden Euro verursachten. Seit 20 Jahren wird in Niederösterreich am Hochwasserschutzbau gearbeitet. Seitdem wurden mehr als 700 Projekte durchgeführt.

In Schönbühel-Aggsbach, Aggsbach Markt (jeweils Bezirk Melk), Bach- und Mittearnsdorf (jeweils Bezirk Krems) laufen die Bauarbeiten und die Marchfeld-Staumauer wird saniert. Weitere Projekte im Wert von 100 Millionen Euro würden folgen, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP): „Mit dem Abschluss des 15. Abkommens steht das dritte Paket fest. Jetzt können weitere Planungen für Schutzmaßnahmen beginnen, die dann 2024 starten können.“ “.

APA / HERBERT PFARRHOFER Überschwemmungen seit 2002 haben einen Gesamtschaden von 1,3 Milliarden Euro verursacht

25 Millionen Euro für die Wiedereinbürgerung

In Neustadtl-Freyenstein (Kreis Amstetten) und Krummnußbaum-Diedersdorf (Kreis Melk) wird derzeit der Hochwasserschutz geplant. Bis 2030 sollen die Projekte abgeschlossen sein. Auch in die Renaturierung wird investiert. „Das wollen Kommunen und vor allem Bürger. Wir werden zusätzlich 25 Millionen Euro in die Renaturierung aller Gewässer Niederösterreichs investieren, in 50 gewässerökologische Projekte“, sagte Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP), Leiter des Bevölkerungsschutzes. Die Hochwasserschutzkosten teilen sich Bund, Land und Kommunen im Verhältnis 50:30:20.

„Unser Hauptziel ist es, die Lebensgrundlage zu sichern, einen dauerhaft lebenswerten und sicheren Lebensraum für die Menschen zu schaffen. Und letztlich auch den Gemeinden, die seine Entwicklung planen, Sicherheit zu geben, damit sie auch wissen, wo die Donau ist, und seit 2002 wurden in Niederösterreich rund 1,5 Mrd. € in den Hochwasserschutz investiert.

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