Chronik
Im Burgenland sind in der vergangenen Woche mehrere Schauer niedergegangen. Experten sehen den Klimawandel als Ursache für häufigere Überschwemmungen. Als Gegenmaßnahme gibt das Land Burgenland in diesem Jahr rund 14 Millionen Euro für Hochwasserschutzmaßnahmen aus, beispielsweise in Sigleß (Bezirk Mattersburg).
30.05.2022 29.12
Online seit gestern, 12:29 Uhr
Vor drei Jahren stand das Wasser im Zentrum von Sigleß noch einen halben Meter hoch. Zahlreiche Keller, aber auch Wohnräume wurden überflutet. Das soll in Zukunft nicht mehr vorkommen.
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„Viele Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde waren betroffen, weshalb die Gemeinde schon vor langer Zeit mit dieser Planung begonnen hat. In den letzten Tagen haben wir wieder gespürt, dass es zu starken Regenfällen kommen kann und wir mussten auch erträglich verfolgen, wie die Nachbarn betroffen sind. Und hier gilt es, die Gemeinde Sigleß zu schützen“, sagt der zuständige Landesrat Heinrich Dorner (SPÖ).
Kosten: 2,3 Millionen Euro
Das Rückhaltebecken nimmt im Ernstfall das Wasser des Edellesbachs auf, damit es nicht unter der Autobahn S4 in den Ort fließen kann. Die Baukosten betragen fast 2,3 Millionen Euro. Land und Bund übernehmen 90 Prozent der Kosten. Für die Gemeinde Sigleß soll das Rückhaltebecken nicht nur Schutz bieten, sondern auch zum Naherholungsgebiet werden.
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Mehrwert Hochwasserschutz
“Es ist nicht weit von Sigleß entfernt, daher ist es schön, dort herumzulaufen. Es entsteht ein Damm. “Ich denke, es wird sehr schön für unsere Sigleßer”, sagte Bürgermeisterin Ulrike Kitzinger (SPÖ). Der Hochwasserschutz soll ab Oktober gewährleistet sein; Die vollständige Fertigstellung ist für das Frühjahr nächsten Jahres geplant.