Die Tuningszene traf sich an diesem Wochenende in Kärnten wieder. Auch die Polizei war da und wehrte ab.
Am vergangenen Wochenende fand das inoffizielle GTI-Treffen statt. Die Polizei hat bereits einen großen Coup gegen die Tuning-Szene inszeniert.
2.400 Blutalkoholtests
Verletzungen, Sachbeschädigungen oder andere Straftaten wurden an diesem Wochenende von den Beamten nicht festgestellt, die Polizei hatte aber weiterhin alle Hände voll zu tun. Mehr als 2.400 Alkoholtests wurden durchgeführt. 28 Fahrer wurden wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss angezeigt, 22 von ihnen mussten vorübergehend ihre Fahrerlaubnis abgeben.
Insgesamt gab es an diesem Wochenende 2.600 Beschwerden und 2.800 Vorstandsmandate. 305 Registrierungen wurden zurückgezogen, 273 dauerhaft. Schuld an der Dauerabnahme waren laut Polizei die nicht serienmäßigen technischen Umbauten und die mangelnde Betriebssicherheit der Fahrzeuge.
Die neue Novelle des Kraftfahrzeuggesetzes wurde bereits in 32 Fällen angewendet. Die häufigste Straftat war hier „Gummi-Gummi“ oder das Verursachen von Zündaussetzern, die zur vorübergehenden Entfernung von Nummernschildern führten.
Mit dem neuen Kraftfahrzeuggesetz wird hart gegen Flitzer vorgegangen. Sie können auch bis zu 72 Stunden lang Autoschlüssel oder Nummernschilder von Schlägern entfernen. Umweltministerin Leonore Gewessler kann sich auch eine dauerhafte Akzeptanz des Autos für extreme Geschwindigkeiten vorstellen.
Nav-Compte TK Zeit24.05.2022, 19:57 | Akt: 24.05.2022, 20:04