kulturell
Der Euro als Währung bestimmt unser tägliches Leben und das seit 20 Jahren. Österreich hat vor zwei Jahrzehnten vom Schilling auf den Euro umgestellt. Anlässlich des Jubiläums ist in der Nationalbank eine Sonderausstellung zu sehen.
24.07.2022 14.32
Online seit heute, 14:32 Uhr
Die Ausstellung beschäftigt sich unter anderem mit Euro-Münzen als begehrtem Sammlerobjekt. Eine silberne Euro-Münze mit Milchstraße ist einer der Höhepunkte der Ausstellung „Euro-Cash“ im Geldmuseum der Österreichischen Nationalbank.
OeNB/Roman Zach-Kiesling Robert Kalina entwarf die ersten Euro-Banknoten in Wien
Ein Gesicht ist in Blautönen gehalten, in der Mitte die Sonne, umgeben von den Sternen der Milchstraße, wie Doris Langner, Direktorin des Museums, erklärt: „Die Münze ist gewellt und in einer speziellen Verpackung, da gibt es eine Tiefe Wirkung. dort “.
Erste Serie von Österreich
Darüber hinaus erfahren die Besucher auch Wissenswertes über den österreichischen Designer Robert Kalina, der die ersten Euro-Banknoten entwarf und sich gegen 44 Entwürfe durchsetzen konnte. Es werden aber auch Entwürfe gezeigt, die nicht umgesetzt wurden. „Zum Beispiel gibt es einen Entwurf für die erste Serie von Reinhold Gerstetter, der dann die zweite Serie entworfen hat.“
Österreichische Nationalbank CC BY-ND 2.0 Die Ausstellung zeigt auch Euro-Banknoten, die nicht zum Bezahlen bestimmt sind
Expositionshinweis
“Euro Cash”, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 9.00 bis 16.00 Uhr, Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr
Umfragen zeigen, sagt Langner: „Die Österreicher lieben den Euro. Drei von vier Österreichern haben großes Vertrauen in den Euro und sind auch überzeugt, dass der Euro langfristig Bestand haben wird.“
Der Euro ist derzeit Zahlungsmittel für mehr als 340 Millionen EU-Bürger in 19 EU-Mitgliedsstaaten und damit die zweitwichtigste Währung der Welt. Kroatien wird als nächstes Land die gemeinsame Währung zum 1. Januar 2023 einführen. Auch Bulgarien will in naher Zukunft den Euro einführen.