2021 sieben Todesfälle bei Unfällen auf Bahnübergängen in Österreich

von. – 08.06.2022 13:09 (Akt. 08.06.2022 16:47)

Im Jahr 2021 gab es in Österreich sieben Verkehrstote an Bahnübergängen. © WWW.FOTOPLUTSCH.AT (Symbolbild)

Im Jahr 2021 gab es in Österreich sieben Todesopfer bei Unfällen an Bahnübergängen. Neun Menschen wurden schwer und 21 leicht verletzt.

Insgesamt ereigneten sich 2021 in Österreich 60 Bahnübergänge oder Unfälle, sechs weniger als 2020. Am Donnerstag findet der „Internationale Tag für sicherere Bahnübergänge“ statt. und Aufklärung der Verkehrsteilnehmer.

Sieben Todesfälle im Jahr 2021 bei Unfällen an Bahnübergängen in Österreich

2019 gab es zehn Tote, 19 Schwerverletzte und 37 Leichtverletzte. Im ersten Jahr von Crown 2020 gab es bei Bahnübergängen zwölf Tote, neun Schwerverletzte und 21 Leichtverletzte.

Im Jahr 2010 gab es 109 Unfälle an mehr Bahnübergängen

2010 gab es noch 109 Unfälle an deutlich höher gelegenen Bahnübergängen. Die ÖBB reduzieren laufend die Zahl der Überfahrten. Gab es im Jahr 2000 knapp über 6.000 Bahnübergänge, so hat sich die Zahl auf dem österreichischen Netz der ÖBB auf 3.035 fast halbiert. Im Schnitt werden jedes Jahr 25 Bahnübergänge aufgegeben, 2021 seien es mit 40 deutlich mehr als im langjährigen Durchschnitt, berichtete die Bahn in einer Aussendung.

Von den 3.000 Bahnübergängen sind 1.685 technisch versichert

Von den über 3.000 Bahnübergängen sind 1.585 technisch versichert, dh mit Lichtsignal und/oder Schranken ausgestattet. Darüber hinaus werden weitere technische Maßnahmen wie Verkehrszeichen oder die Installation von Fahrbahnleuchten zur Sensibilisierung an Kreuzungen umgesetzt. Auch die Rotlichtüberwachung an Bahnübergängen spielt eine immer wichtigere Rolle. Diese Systeme sind derzeit an 100 Standorten in Österreich installiert. Es wird erfasst, wenn Verkehrsteilnehmer bei Rot die Haltelinie überqueren.

Laut der Deutschen Bahn sind fast 99 Prozent der Unfälle auf Unachtsamkeit zurückzuführen

Laut Bahn ist das Problem bei fast 99 Prozent der Unfälle die mangelnde Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer. Der Bremsweg eines Zuges ist zehnmal länger als der eines Autos, manchmal sogar länger. Daher ist es einem Zug meist nicht möglich, vor einem Hindernis rechtzeitig anzuhalten. Die Gewohnheit ist auch blind: Die Einheimischen, die jeden Tag die Bahnübergänge überqueren, sind besonders gefährdet.

Fahrer schlossen immer wieder auf den Gleisen zwischen Absperrungen

Immer wieder kommt es vor, dass Fahrer in den Gleisen zwischen den Absperrungen eingeschlossen werden. Dann hilft nur noch Gas geben, betonen die ÖBB. Barrieren sind so konstruiert, dass sie beim Fahren nachgeben. Manchmal kann das Auto die Barriere nur hochschieben. Nach dem Überqueren der Schranke muss der Schaden der Polizei und der Versicherung gemeldet werden.

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