2025: Mercedes will die A-Klasse aus dem Programm nehmen

Wirtschaft für 2025

Mercedes will die A-Klasse aus dem Programm nehmen

Stand: 10:16 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Mercedes bringt als erster Hersteller das hochautomatisierte Fahren auf den Markt

Was früher wie Science-Fiction klang, wird zunehmend möglich: autonomes Fahren. Als weltweit führender Hersteller hat Mercedes die Zulassung erhalten, Fahrzeuge zu verkaufen, die im sogenannten hochautomatisierten Modus verkehren. Alina Quast konnte es beweisen.

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Laut einem Bericht des „Handelsblatts“ plant Mercedes, die A-Klasse komplett aus dem Programm zu streichen. Auch eine andere Produktlinie ist betroffen. Der Grund: Sie sind nicht profitabel. Mercedes will sich nun auf günstigere Modelle konzentrieren.

Der Autobauer Mercedes-Benz will einem Medienbericht zufolge seine A-Klasse in den kommenden Jahren aus dem Programm nehmen. Das „Handelsblatt“ berichtete am Montag unter Berufung auf Unternehmenskreise, dass die A-Klasse um 2025 komplett eingestellt werden soll. Einen Nachfolger für die Variante als Fließheck oder als vergrößerte Limousine wird es nicht geben.

Dem Bericht zufolge streicht der Stuttgarter Autobauer auch seine Klasse B. Damit gelten beide Modellreihen als unrentabel. Laut „Handelsblatt“ führen die Änderungen zu höheren Einstiegspreisen für einen Mercedes, die derzeit von unter 30.000 Euro auf etwa 40.000 Euro gehen.

Um die Premium-Liga dauerhaft zu dominieren, habe Mercedes seine Modellpalette auf mehr als 40 Marken und Derivate ausgebaut, schreibt das „Handelsblatt“. Aber diese Strategie ist vorbei.

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Bereits Ende Mai hatte Konzernchef Ola Källenius angekündigt, drei von sieben Kompaktwagen abzuschaffen. Sie möchten sich stärker auf Modelle konzentrieren, die höhere Margen bieten.

Eine Klasse fiel und sorgte für Spott

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Die Klasse A hat ein Stück Automobilgeschichte in Deutschland geschrieben. Viele verbinden mit dem Kleinwagen vor allem eines: die Panne beim sogenannten „Elchtest“.

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Im Oktober 1997, bei der Markteinführung der ersten Generation der Klasse A, überschlug sich eines der Vorgängermodelle bei einem Fahrtest einer schwedischen Autozeitschrift und landete auf dem Dach, wie er ebenfalls der „Bild“ schreibt. Der „Elchtest“ dient dazu, die Fahreigenschaften von Autos zu testen, wenn plötzlich Hindernisse auftauchen: Mercedes erntete für den Test-Crash Verachtung und Spott. Mercedes-Benz baut daraufhin das Stabilitätsprogramm ESP endlich serienmäßig in Pkw ein. Das Model erholte sich jedoch nie von dem PR-Desaster.

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