2:2! Veilchen verlieren Punkte gegen den KSV

Nach der 2:4-Niederlage gegen Blau Weiß Linz suchten die jungen Veilchen den Ausgleich gegen den Sportklub Kapfenberg. Einerseits wollte man die gute Leistung des Hinspiels gegen Liefering nutzen. Andererseits galt es, die schmerzhaften Niederlagen der Vorsaison (1:3 zuhause, 1:5 auswärts) gegen die „Falcons“ zu vergessen.

Für diese Mission musste Suchard kleinere Anpassungen an der Ausrüstung vornehmen. Niels Hahn ersetzte Billy Koumetio in der Innenverteidigung, Denis Dizdarevic startete neben Flo Fischerauer im Mittelfeld.

Und die Violets begannen mit einem Paukenschlag. 1. Minute: Dramé legte den Ball vor Pross, der mit einem knappen Schuss ins Seitennetz ging. In der folgenden Ecke landete der Ball vor den Füßen von Armand Smrcka, dessen Schuss aus dem Strafraum das Tor nur knapp verfehlte.

Veilchen mit spielerischen Vorteilen

In der 12. Minute callten die Steirer, und wie: Miskovic mit einer präzisen Hereingabe auf Walchhütter, der aus drei Metern ins Tor köpfte, Sandy Conde stoppte mit einer Glanzaktion im Eck. Trotz der kurzen Schrecksekunde waren die Violets schon früh das überlegene und spielfreudigere Team. Sehenswert, kombinierten sie mal über links, mal über rechts durch die Kapfenberg-Abwehr und fanden in der Anfangsphase viele Möglichkeiten. 14. Minute: Pross macht um fünf Schluss, KSV-Torhüter Krenn roch früh genug den Braten und verließ sein Tor. Kurz darauf kam Ibra Dramé nach einer Flanke von Pecar zu spät (17.), Flo Fischerauers Freistoß ging aus 25 Metern knapp über den Strafraum.

Tausend Gulden für die Kapfenbergtour

Die Kapfenbergs kamen nach vorne. Sekou Sylla wurde 30 Meter vor dem Tor schlecht getackelt. Der Ivorer jubelte, sein Tausend-Gulden-Schuss traf das linke Latteneck (24.). Ein Hit, der den Falcons helfen soll, wieder ins Spiel zu kommen. Auch, weil die beiden größten Ausgleichsmöglichkeiten der Veilchen vertan wurden. Martin Pecar begann rechts herunter zu dribbeln und bediente Dramé, der sich im Strafraum versteckt hielt, mit einem Außenpass aus dem Vorstoß. Der Senegalese hob den Ball aus zwölf Metern über das Tor von Patrick Krenn (38.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff blockte die KSV-Abwehr einen Pecar-Schuss aus kurzer Distanz.

Highspeed auch in Hälfte zwei

Die zweite Halbzeit ging in einem ähnlichen Ton weiter. Zikic auf Walchhütter, der plötzlich allein vor dem Tor stand, Sandy Conde war zur Stelle (51.). Die Veilchen machten Druck. Zwei Fischerauer-Flanken von links (59.) und rechts (54.) verfehlte Ibra Dramé knapp. In der 69. Minute war es erneut das muntere Dramé, das Pichorner an der Kante erwischte und Csaba Mester bediente, der mitgelaufen war und den Ball nur noch auf die Tribüne jagte.

Die Veilchen drehen das Spiel um und kassieren einen Elfmeter

Der erlösende Ausgleich fiel kurz darauf. Sommer-Neuzugang Manuel Polster schoss über die linke Seite und schoss aus einem unmöglichen Winkel, der Ball kippte über die Innenlatte und ins Netz von KSV-Keeper Krenn (75.). Kaum war die Freude in der Generali-Arena verflogen, ging das Spiel schließlich zu Recht zugunsten der jungen Veilchen aus. Dramés Schuss wurde von Sylla an der Strafraumgrenze hart gestoppt, wofür der Kapfenberger die Gelbe Karte erhielt. Flo Fischerauer rundete den Freistoß, der mit Schmackes hätte empfangen werden sollen, ins Flankeneck ab (79.).

In den Jahren 87 und 88 hatten Tristan Hammond und Csaba Mester Chancen auf eine Vorentscheidung, doch es kam anders. 89. Minute: Amoah stürzte im Strafraum, Schiedsrichter Untergasser zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Pichorner nutzte sec zum 2:2.

Junge Veilchen – Kapfenberg SV 2:2 (0:1) Pad (74.), Fischerauer (79.); Sylla (24.), Pichorner (90./E.)

Junge Veilchen: Conde; Pazourek (58.Ivkic), Kopp, Gall, Pad; Smrcka (7. Melzer), Fischerauer, Dizdarevic (46. Mester); Pecar (76. Hammond), Drama; Pros.KSV 1919: Krenn; Pichorner, Heindl, Lalic, Mandler, Sylla, Puschl; Miskovic (85. Selimoski); Amoah, Walchhütter (76. Kordic), Kone (37. Zikic) Gelbe Karten: Pazourek, Kopp, Polster, Mester; Puschl, Zikic Gelb-Rot: Sylla (79.) Generali Arena, Schiedsrichter Achim Untergasser, 311 Zuschauer: drinnen

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