25. Appenzeller Postplatzfest

Dieses Jubiläum wurde an zwei Nachmittagen gefeiert. Das schönere Sommerwetter machte die sommerliche Partystimmung perfekt, sodass sich das Festivalgelände schnell mit gut gelaunten Gästen füllte. Die feinen Düfte verschiedener Küchen verströmten einen appetitlichen Duft, der perfekt zum Abendessen passte. Wer nicht an einem Tisch sitzen konnte, setzte sich einfach mit Teller und Tasse auf den Boden. Die Glücklichen wohnen direkt neben dem Festplatz und hatten so den besten Logenplatz am Fenster oder auf der Terrasse.

Eröffnet wurde das Festival am Freitagabend von Gontens junger Band „Crown“. Sie sind Apostel des Rock n’ Roll und ihr Repertoire stellt somit eine Hommage an die glorreichen Tage der 60er und 70er Jahre dar. Ihnen folgte Phil Bates & Band, die mit eingängigen Rockklängen und edlen Klassikklängen begeisterten. Mit „The Rubettes“ gab es 80er-Pop auf seinem Höhepunkt, bevor die 8-köpfige Band in „The James Brown Tribute Show“ die Nacht zum Tag machte.

Am Samstag startete „Posh“ als erste Band in den Abend. Martina Diezinger ist bekannt für die Orkan-Power, die sie mit ihren POSH-Truppen zeigt. Der Rest des Abends war kraftvoll und abwechslungsreich mit „Rostfrei“, Rock and Roll mit Herz und Seele, gefolgt von 77 Bombay Street, heute treten die Brüder als Trio auf. Sein Sound erinnert an die frühen Beatles und andere Helden der wilden Zeit.

Die „Stubete Gäng“ glänzte mit „mundartlicher Musik auf tätscht“. Zusammen mit ihrem Vater haben Aurel und Moritz Hassler Akkordeon und Kontrabass immer dabei, natürlich auch samstags! „Roxxxet“ hat bereits über 80 Millionen Tonträger verkauft und drehte um Mitternacht mit großer Begeisterung um. Das Postplatz Festival endete mit „des Wahnsinns Fette Boite“ bestehend aus vier Musikern mit Live-Deutschrock. Nach dem Erlöschen der Lichter und einem nächtlichen Umtrunk war das Postplatzfest 2022 Geschichte und das Dorf kehrte langsam in die Sonntagsruhe zurück.

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