Es ist wohl einer der schwersten Fälle von sexuellem Missbrauch in Wien in den letzten Jahren. Ein Gymnasiallehrer soll jahrelang Schüler sexuell missbraucht und Kinderpornografie produziert haben. Die Wiener Landespolizei bestätigte am Dienstag entsprechende STANDARD-Informationen. Nach polizeilichen Ermittlungen habe es insgesamt 25 Opfer von sexuellem Missbrauch und Kinderpornografie gegeben, sagte Mohamed Ibrahim, ein Sprecher der Wiener Polizei. Laut der Wiener Stadtschuldirektion soll es sich dabei nur um Jungen handeln, die zum Tatzeitpunkt zwischen elf und 14 Jahre alt waren. Laut Polizei gehen die Fälle „auf das Jahr 2009 zurück“.