40.000 verteidigen Transmenschen beim Pride in Zürich

Die diesjährigen Pride-Teilnehmer in Zürich gestalteten am Samstag eine farbenfrohe, friedliche und fröhliche politische Parade.

Unter dem Motto „Vielfalt leben“ gingen am Zurich Pride Festival Tausende auf die Strasse.

Zehntausende Teilnehmer stellten sich in Zürich der Hitze von über 30 Grad.

Insgesamt beteiligten sich etwa 90 Organisationen und Vereine an der Bewegung.

Demonstranten setzten sich unter anderem für eine geschlechtsneutrale Sprache und Gleichberechtigung ein.

Nach Angaben der Organisatoren nahmen 40.000 Menschen an der Kundgebung teil, mehr denn je.

Tausende verteidigen Transmenschen beim Pride in Zürich

Die diesjährigen Pride-Teilnehmer in Zürich gestalteten am Samstag einen farbenfrohen, friedlichen und fröhlichen politischen Umzug.

Unter dem Motto „Vielfalt leben“ gingen am Zurich Pride Festival Tausende auf die Strasse.

Zehntausende Teilnehmer stellten sich in Zürich der Hitze von über 30 Grad.

Insgesamt beteiligten sich etwa 90 Organisationen und Vereine an der Bewegung.

Demonstranten setzten sich unter anderem für eine geschlechtsneutrale Sprache und Gleichberechtigung ein.

Nach Angaben der Organisatoren nahmen 40.000 Menschen an der Kundgebung teil, mehr denn je.

Unter dem Motto „trans – living diversity“ stellen sich tausende Menschen am Zurich Pride Festival der Sommerhitze. Sie sprachen sich unter anderem für eine neutrale Sprache und die Gleichstellung der Geschlechter aus.

Unter dem Motto «Trans – Living Diversity» zog am Samstag die grosse Polit-Parade der Pride mit tausenden Teilnehmern in die Zürcher Innenstadt. Die Organisatoren sprachen von der Rekordzahl von 40.000 Teilnehmern. Transmenschen sollen ohne Einschränkungen und Ausgrenzung leben können, forderten sie.

Die Parade begann um 14:00 Uhr auf dem Helvetiaplatz, wo sich bereits zu Beginn des herrlichen Sommerwetters viele Tausend versammelt hatten. Die Gruppierungen waren vielfältig: Knapp 90 Organisationen und Vereine wie queere Fußball-Fanclubs, aber auch Partys und Unternehmen standen in der offiziellen Startaufstellung.

Nachdem der Zurich Pride letztes Jahr der Abstimmung «Ehe für alle» gewidmet war, widmet er sich nun erstmals in seiner 27-jährigen Geschichte der Rechtslage und den Herausforderungen von Transmenschen.

Sensibilisierung für geschlechtsneutrale Sprache

Die Organisatoren sagten, es sei an der Zeit, dass auch Lesben, Schwule, Bisexuelle und Intersexuelle Transmenschen unterstützen. Jede trans Person durchläuft einen individuellen Übergangsprozess. „Vom sozialen bis zum medizinischen und rechtlichen Übergang ist alles möglich und nichts zwingend notwendig.“

Wenn Betroffene ihre Identität preisgeben, erfahren sie oft Ablehnung von Familie, Arbeitsumfeld und Gesellschaft. “Wenn ihnen die richtige Anrede und Anerkennung ihrer Geschlechtsidentität verweigert und zu intime Fragen gestellt werden, sind das zusätzliche Kosten.”

Laut Tagesanzeiger stellte Shannon Tobler vom Zurich Pride Festival konkrete Forderungen an Gesellschaft und Politik. Dazu gehören geschlechterfreie Toiletten, Umkleidekabinen und Duschen und Hilfe für Transmenschen am Arbeitsplatz, „anstatt wegzuschauen und gefeuert zu werden“.

Zudem müsse es aus politischer Sicht freie Beratungsangebote zu “allen Übergangsoptionen” geben, sagte Tobler. Ein weiterer wichtiger Schritt sind nicht-binäre geschlechtsneutrale Einträge in Pässen und Personalausweisen.

Die dreijährige Pflichtruhe von Crown endet

Daher forderten die Teilnehmer der Pride-Prozession, dass Trans-Menschen als Menschen wahrgenommen und nicht auf Trans reduziert werden. Sie wiesen unter anderem auch auf die Bedeutung einer geschlechtsneutralen Sprache und die Nachteile einer Krankenzusatzversicherung hin.

Vor und nach der politischen Bewegung wurde viel gefeiert: Nach dreijähriger pandemiebedingter Pause fand am Freitag- und Samstagabend wieder das Zurich Pride Festival im Kasernenareal statt. Am grössten queeren Event der Schweiz wurden mehrere musikalische Acts aufgeführt.

SDA / twei

olgr, sda

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