4:0 gegen Potsdam Wolfsburgs Frauen gewinnen erneut den DFB-Pokal

Stand: 28.05.2022 20:00 Uhr

Der DFB-Pokal der Frauen bleibt die Domäne der Fußballerinnen des VfL Wolfsburg. Im Kölner Endspiel holte der VfL zum achten Mal in Folge den Pokal gegen Turbine Potsdam.

Nach dem Gewinn der Meisterschaft hat der VfL Wolfsburg am Samstag (28. Mai 2022) auch den DFB-Pokal der Frauen gewonnen. Die „Wölfe“ gewannen das Finale in Köln mit 4:0 (3:0) gegen Bundesliga-Konkurrent Turbine Potsdam.

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Tore erzielten Ewa Pajor (11., 13. Minute), Jill Roord (42.) und Dominique Janssen (70.). Für Wolfsburg war es der achte Pokalsieg in Folge, der neunte insgesamt. Damit ist Wolfsburg nun neben dem 1. Rekordsieger. FFC Frankfurt.

„Es ist eine wunderbare Geschichte und wir schreiben sie jetzt weiter“, sagte Doppeltorschütze Pajor am Mikrofon der Sportschau, und auch Trainer Tommy Stroot lobte sich nach seinem ersten Pokalsieg am Mikrofon der Sportschau in der Rückrunde es hat uns dazu gebracht, beide Titel zu gewinnen.“

40 Pokalsiege in Folge für Wolfsburg

Anders als bei den verschiedenen Endspielen der vergangenen Jahre an gleicher Stelle mit Verlängerung und Elfmeterschießen retteten die Wolfsburger diesmal die Aufregung. Wie in den beiden Bundesliga-Spielen gegen Potsdam mit zwei 3:0-Siegen waren die Abwehrspieler erneut die beste Mannschaft und holten nach 2013, 2017, 2018, 2019 und 2020 mit dem 40. Sieg in einem Pokalspiel das sechste Double in Folge. .

Wie erwartet übernahm der VfL von Beginn an das Kommando. Aber es war ein offensichtliches Bestreben von Potsdam, ihre Fähigkeit zum Angriff auf die Flanken zu nutzen. Nach einem Pass von Maria Plattner tauchte Karen Holmgaard (8.) frei vor dem Wolfsburger Tor auf, wurde aber in letzter Minute geblockt.

DFB-Pokalfinale der Frauen: Wolfsburg schlägt Potsdam klar

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Ecke Rauch, Tor Pajor

Anders als der Rivale nutzten die Seriensieger der letzten Jahre die erste Chance zur Führung. Pajor kontrollierte den Ball nach einer kurzen Ecke sauber und schlenzte zu dem, der das ganze Netz offen vor sich hatte, aber nur den Pfosten traf.

Potsdam setzte weiterhin auf schnelle Wechsel, fehlte es aber meist an Genauigkeit beim letzten Pass. Diese Harmlosigkeit sollte sich wenig später rächen. Durch die Führung ermutigt, erspielte sich Wolfsburg weitere Feldvorteile und kam dem Turbinenziel immer näher. Die starke Svenja Huth verpasste mit ihrem Schuss ohne Platzierung aus 12 Metern das mögliche 2:0 (25.).

Doppelpack für die Vorentscheidung vor der Pause

Und doch sorgte der VfL vor der Pause für klare Verhältnisse. Pajor köpfte nach einer Hereingabe von Lynn Wilms ins Tor und schickte den Ball aus kurzer Distanz über die Latte. Roords Fernschuss hätte nach 11 Minuten eigentlich das Netz treffen müssen, ging aber knapp am Tor vorbei.

Erst nach Wiederanpfiff stellte sich VfL-Torhüterin Almuth Schult in ihrem letzten Spiel gegen Wolfsburg auf die Probe, als sie einen Kopfball von Holmgaard geschickt parierte (51.). Obwohl Potsdams Außenseiter nun mutiger wirkte, war der Sieg der Wolfsburger nie in Gefahr. Mit einem Freistoß knapp am Pfosten vorbei klärte Janssen den Ball zur Ecke.

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Diese: sportschau.de

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