40 Millionen Euro für die Kreislaufwirtschaft

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Wenn aus Abfall Rohstoffe gewonnen werden, spricht man von Kreislaufwirtschaft. Das wirkt der Rohstoffknappheit entgegen und schont die Umwelt. 40 Millionen Euro werden nun in 25 Wertstoffhöfe in Niederösterreich investiert.

06.11.2022 42.12

Online ab heute, 12.42 Uhr

Rohstoffe müssen oft importiert werden: Das schafft internationale Abhängigkeiten und belastet die Umwelt durch Transport und Abbau. Politik, Umweltorganisationen und Unternehmen hoffen nun auf eine Alternative in der Kreislaufwirtschaft: Was gemeinhin als Abfall gilt, wird hier zu Wertstoff, der wiederverwertet oder als Brennstoff zur Wärme- und Stromerzeugung genutzt werden kann.

„Die Pandemie und der Krieg in der Ukraine zeigen uns, dass Rohstoffe nicht unbegrenzt verfügbar sind, weder auf der Welt noch in Österreich“, sagte Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) bei der Ankündigung der Investition in Recycling: In den kommenden Jahren. 40 Millionen Euro würden in 25 Standorte investiert. Darüber hinaus soll eine gemeinsame Kreislaufwirtschaftsstrategie entwickelt und Unternehmen beraten werden.

Nationales Bioökonomie-Cluster Ecoplus

Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger (ÖVP) hat sich zum Ziel gesetzt, Niederösterreich zum „Zentrum der Kreislaufwirtschaft in Österreich“ zu machen. Die Bundesregierung hat die Verantwortung für das nationale Clusterprojekt Bioökonomie an die 2021 geschaffene „Ecoplus-Plattform für Grüne Transformation und Bioökonomie“ übertragen. Die Plattform steht aktuell mit 500 Unternehmen in Niederösterreich im Austausch. „Das Hauptziel ist es, das Bewusstsein zu schärfen und den Dialog zu stärken“, sagte Ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki. Ecoplus ist die Wirtschaftsagentur des Landes.

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Wenn aus einer Aludose wieder eine Aludose wird

Die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) bietet bezuschusste Unternehmensberatungen an. „Rohstoffe in der Region sichern Lieferketten und machen Unternehmen in Niederösterreich widerstandsfähiger. Betreiben von Abfallwirtschaft ist ein Beitrag jedes Unternehmens, um Geld und Ressourcen zu sparen und einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten“, so der Präsident der WKNÖ, Wolfgang Ecker.

Das Verschwendungspotenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft

Fritz Egger GmbH aus Unterradlberg bei St. Pölten zum Beispiel setzt ebenfalls auf Kreislaufwirtschaft. Werksleiter Martin Wurzl erklärt: „Wir setzen bereits heute durchschnittlich bis zu 40 Prozent Holzabfälle in unseren Produkten ein. Das entspricht 240.000 Tonnen Holzabfällen. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur kaskadierenden Holznutzung.“ Rohstoffe. ” Laut Roman Stachelberger, Vizepräsident der Umweltverbände Niederösterreich, gibt es noch viel Wertstoffpotenzial im Abfall für die Kreislaufwirtschaft.

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