Das Unwetter, das am Sonntagabend den Stadtteil Korneuburg heimsuchte, hielt die Feuerwehr auf Trab: 47 Feuerwehrleute waren im Einsatz, ein Teil der Arbeiten dauerte am Montag noch an. Allerdings seien am Nachmittag 150 Einsätze erledigt worden, sagt Feuerwehrsprecher Harald Edelmann.
Die stärksten Stürme zogen über Ernstbrunn und Umgebung und weiter Richtung Harmannsdorf-rückersdorf und Großmugl. Feuerwehrleute waren meist mit Pumparbeiten beschäftigt, Bäume fielen um und Straßen waren matschig.
53 Millimeter Regen fielen in Ernstbrunn, und am Montagmorgen war die Feuerwehr noch mit Reinigungsarbeiten beschäftigt. Bauarbeiter Christian Weidmann reinigte den Schlamm mit dem Marktgemeindebagger. Mit dem Einsatzfahrzeug wusch die Feuerwehr auch die Straßen.
In Harmannsdorf heulten kurz nach 23 Uhr Sirenen, die Florianis wurden zu mehreren Sturmeinsätzen gerufen. Es war notwendig, versteckte Schlammstraßen zu räumen und mehrere Keller auszupumpen. Blockaden im Donaugraben mussten entfernt werden, außerdem haben Helfer eine Barriere aus Sandsäcken installiert, um zu verhindern, dass der Graben weiter in Wohngebäude hineingeht. Die Missionen wurden erst in den Morgenstunden erfolgreich abgeschlossen.
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