Am Sonntag lag die Inzidenz in sieben Tagen bei 641,2 Fällen pro 100.000 Einwohner. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist aktuell Wien mit 1.012,3, gefolgt von Niederösterreich, dem Burgenland und Salzburg (742,5, 631 bzw. 572,6). Dann folgen Vorarlberg (565,2), Steiermark (470,7), Oberösterreich (452,6), Tirol (435,1) und Kärnten (354,6). In absoluten Zahlen bedeutet das im 24-Stunden-Zeitraum: 2.340 Neuinfektionen kamen in der Bundeshauptstadt Wien hinzu. Es folgen Niederösterreich (1.725), Oberösterreich (913), Steiermark (813), Tirol (359), Salzburg (347), Kärnten (279), Burgenland (258) und Vorarlberg (59).
Seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie im Februar 2020 wurden in Österreich 4.386.857 bestätigte Infektionsfälle dokumentiert. Seitdem sind 4.281.819 Menschen genesen. 18.760 Menschen sind an den Folgen oder Folgen von Covid-19 gestorben. Derzeit sind 86.278 Menschen aktiv an der Infektion erkrankt, 2.009 mehr als am Samstag.
Aktuell gibt es in österreichischen Krankenhäusern 686 Covid-Patienten, neun mehr als gestern und 143 mehr als vor einer Woche. 46 schwerkranke Patienten werden auf Intensivstationen betreut. Das sind zwei mehr als gestern und elf mehr als vor einer Woche.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden die Ergebnisse von 63.784 PCR- und Antigen-Schnelltests gemeldet. Davon waren 61.581 die aussagekräftigsten PCR-Tests. Die positive Rate der PCR-Tests betrug 11,5 Prozent. Dieser 24-Stunden-Wert liegt deutlich über dem Durchschnitt der letzten Woche, wobei durchschnittlich 8,1 Prozent der PCR-Tests positiv waren.
Das Niveau der täglichen Kronenimpfungen bleibt relativ gering. Am Samstag gab es 1.099 Impfstoffe. Es gab 27 erste Punkte, 84 zweite und 988 dritte. Laut Daten des E-Impfpasses haben insgesamt 6.831.424 Personen bereits mindestens einen Impfstoff erhalten. 5.581.122 Personen (62,2 % der Österreicher) haben gültige Impfungen. Die Schutzquote (gültiger Impfpass) ist derzeit im Burgenland mit 69,9 Prozent am höchsten. In Niederösterreich haben 65,6 % der Bevölkerung einen gültigen Impfschutz, in der Steiermark 63,4 %. Hinter Wien (60,8), Tirol (60), Kärnten (59), Vorarlberg (58,7) und Salzburg (57,9) liegt Oberösterreich mit 57,5 % ganz hinten.
Der Wiener Gemeinderat will den Impfprozess neu starten und riet mit Blick auf eine Steigerung der Infektionswelle allen, ihre Grundimmunisierung (drei Impfungen) schnellstmöglich abzuschließen. Zudem wurde der Zugang zum vierten Auffrischimpfstoff vereinfacht. Alle Personen über zwölf Jahren werden gebeten, ihre dritte Impfung vor einem halben Jahr durchführen zu lassen. Wenn jemand es nach vier Monaten will, soll es bei den kommunalen Impfstellen ermöglicht werden. Die Stadtverwaltung rät jedenfalls dazu, sich an die Fristen zu halten und nicht auf neue Impfstoffe zu warten. „Das Wichtigste ist, dass man vor einem schweren Verlauf geschützt ist und dafür sind bestehende Impfstoffe sehr gut geeignet“, betonte Gesundheitsratssprecher Peter Hacker (SPÖ) im APA-Interview.