7 Punkte: CDU-Chef Friedrich Merz fordert „Krisenplan für Deutschland“

► Energiesteuern weiter senken und Niedrigpreise für Industriestrom einführen: Das würde die Produktionskosten senken. Scholz hatte Merz zufolge im Wahlkampf einen entsprechenden Industriestrompreis versprochen.

► Steuersatz anpassen: Für kleine und mittlere Einkommen soll der Steuersatz angepasst werden, damit Steuern eine Gehaltserhöhung nicht „auffressen“, schreibt die CDU-Chefin.

► Energieeinsparung in öffentlichen Einrichtungen: „Überschüssiges Licht aus, zu wenig Klimaanlage“, schreibt Merz. Die gesamte Bundesregierung sollte Energiesparpläne in allen öffentlichen Einrichtungen durchsetzen.

► „Wettbewerb der besten Ideen“: Der CDU-Vorsitzende schlägt eine offene Plattform im Internet vor, auf der „Unternehmen, die Strom, Kraftstoff und Gas effizienter sparen“ zeigen, wie sie das erreichen.

► Biomasseheizung erhöhen: Die entsprechenden Silos seien voll, schreibt Merz.

► Verlängerung der Atomkraft: „Wir sollten unsere Kraftwerke nicht ausnutzen, um bei der Stromerzeugung Gas einzusparen“, sagte Merz. Rufen Sie die Grünen an. Lesen Sie hier mehr darüber.

Die Grünen lehnen die “Geisterdebatte” ab.

Die Grünen haben diese Forderungen nach Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke als “Geisterdebatte” zurückgewiesen. „Die Bundesregierung prüft seit langem, welche Energiealternativen es gibt“, sagte die Vizevorsitzende der Grünen-Fraktion, Julia Verlinden, am Dienstag den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. “Eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken gehört nicht dazu.”

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Einfügung

„Wer jetzt eine Renaissance der Atomkraft fordert, führt eine Phantomdebatte, die uns nicht weiterhilft“, so Verlinden weiter. „Erdgas wird vor allem im Heizungsbereich und in der Industrie eingesetzt. Atomkraft hilft uns da nicht weiter.“

Der Sozialverband fordert Kündigungsschutz

Unterdessen forderte der Deutsche Sozialverband (SoVD) von der Bundesregierung umgehend ein Konzept, das die Angst abwehrt, dass Menschen im Winter in einer kalten Wohnung sitzen oder auf der Straße landen, weil sie ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können. . Menschen mit diesen „Existenzängsten“ dürften nicht allein gelassen werden, sagte Vizepräsidentin Ursula Engelen-Kefer.

Der Sozialverband VdK fordert bei solchen Schwierigkeiten Kündigungsschutz. Niemand solle im Herbst und Winter seine Wohnung verlieren, wenn die Heizkosten nicht mehr bezahlt werden können, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag).

Lemke: Moratorium für Gassperren

Auch Grünen-Chefin Britta Haßelmann sieht gerade in unsicheren Zeiten wie diesen die Notwendigkeit, niedrige Einkommen rückzuversichern. Er unterstützte den Vorschlag von Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke, bei weiter steigenden Energiepreisen ein Moratorium für Gas- und Stromabschaltungen bei Zahlungsverzug einzuführen.

„Was wir gerade sehen, sind nicht einmal die Engpässe, von denen wir sprechen“, sagte Haßelmann in der NTV-Talkshow #beisenherz. „Deshalb ist es ein wichtiges Signal, dass wir uns politisch dafür einsetzen, dass Menschen, die wenig haben, sicher sein können, dass sie sich auf die Förderung von Strom und Wärme verlassen können, wenn sie es alleine nicht schaffen.“

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