8.449 Kronen-Neuinfektionen in Österreich am Montag

von. – 18.07.2022 12:14 (akt 18.07.2022 16:24)

Am Montag wurden in Österreich 8.449 Kronen-Neuinfektionen gemeldet. © APA / HANS PUNZ (Symbolbild)

In den letzten 24 Stunden wurden in Österreich insgesamt 8.449 Corona-Virus-Neuinfektionen gemeldet. 1.377 Menschen werden mit einer Kroneninfektion in Krankenhäusern behandelt.

Am Montag meldete das Innen- und Gesundheitsministerium 8.449 Kronen-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Wie zu Beginn der Woche üblich, lag die Zahl der Kronen-Neuinfektionen unter dem aktuellen Sieben-Tage-Durchschnitt (11.630).

Bisher gab es im Land 4.618.283 bestätigte Fälle. 4.477.310 Menschen hatten in den letzten 24 Stunden eine oder mehrere Infektionen und 9.718 gelten als frei von dem Virus. Am Montag gab es in Österreich etwa 122.000 aktive Fälle.

Neue Kroneninfektionen in Bundesländern

  • Burgenland: 296
  • Kärnten: 457
  • Niederösterreich: 1.895
  • Oberösterreich: 1.093
  • Salzburg: 410
  • Steiermark: 622
  • Tirol: 521
  • Vorarlberg: 355
  • Wien: 2.800

Die Zahl der Patienten mit Kronen in Krankenhäusern nimmt zu

Andererseits ist die Zahl der Infizierten in den Krankenhäusern stark gestiegen. 1.377 Menschen waren im Krankenhaus. Das sind 142 Personen mehr Betroffene als am Sonntag gemeldet und mit 274 Personen ein Plus von einem Viertel gegenüber der Vorwoche. 76 Infizierte wurden am Montag auf Intensivstationen behandelt, 19 mehr als am Montag zuvor.

Die Zahl der Krankenhäuser ist in Wien am höchsten

Die meisten Krankenhauspatienten von Covid waren in Wien. Von Sonntag vor einer Woche auf den gestrigen Sonntag ist die Zahl der Menschen auf den Normalstationen der Bundeshauptstadt von 227 auf 274 gestiegen. Dazu kamen 20 Betroffene mehr auf Intensivstationen, fünf mehr als Sonntag vor einer Woche. „In den Krankenhauszahlen sehen wir jetzt eine Zunahme der Vorfälle im Vergleich zu vor zwei Wochen“, heißt es in der APA-Petition von Gesundheitslandesrat Peter Hacker (SPÖ). “Intensivstationen sind nicht sehr voll, normale Zimmer noch mehr.” Das hat sich mit der Omikron-Variante im Vergleich zur Delta-Welle geändert, und auch der hohe Impfschutz in der Bevölkerung spielt eine Rolle.

„Auf der Intensivstation liegen vor allem ältere Menschen mit Risikoerkrankungen, deren letzte Impfung schon lange zurückliegt“, erklärte er. Im Vergleich dazu gibt es in den normalen Hallen der Bundeshauptstadt auch mehr jüngere Menschen, aber auch mit unzureichendem oder keinem Impfschutz. Auch gegen schwere Verläufe wirkt die Impfung in der Omicron-Variante, wie Daten aus Wien zeigen. Bei Personen ab 60 Jahren auf Intensivstationen betrug die Inzidenz von sieben Tagen bei den Ungeimpften und ohne Genesung in der 26. Kalenderwoche 94,4, während bei den Geimpften – je nach Anzahl der erhaltenen Dosen – die Inzidenzen nur zwischen 7,4 und 22,2 lagen und diejenigen, die sich erholt hatten, hatten einen Wert von 5,2. „Wer nur erkältet ist, hat meist einen guten Impfschutz“, betonte ein Hacker-Sprecher.

Leichterer Zugang zum vierten Kronenschuss in Wien

Bereits Ende Juni hatte Wien den Zugang zum vierten Impfstoff vereinfacht. Angedacht sind nun drei Dosen der Grundimmunisierung. Bisher haben 3,4 Prozent der Wiener Bevölkerung die vierte Dosis als Limonade eingenommen. In der Altersgruppe über 90 sind es 19 Prozent, 80 plus 22 Prozent, 70 plus 13 Prozent und bei der Bevölkerung 60 bis sieben Prozent, so das Ratsamt der Stadt Gesundheit. Das Wichtigste ist, ältere Menschen von der Intensivstation fernzuhalten. Auch in normalen Zimmern „gibt es im Sommer weniger zu versorgende Betten“. Ein Großteil der Belegschaft habe Urlaub oder mache Überstunden, betonte der Sprecher.

Mehr als 20.000 Tote pro Krone in Österreich

Im Tagesvergleich kamen drei Todesfälle hinzu. In einer Woche gab es 50 Todesfälle durch Covid. Nach Angaben des Bundesministeriums für Inneres und Gesundheit hat die Pandemie in Österreich mindestens 18.934 Todesopfer gefordert. Die Food and Safety Agency (AGES) meldet jedoch bereits 20.176 Todesfälle für Covid.

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