„Einige Schüler waren erschöpft, unterkühlt, durchnässt und völlig verwirrt“, beschreibt die Polizei die Situation. Der Fall werde nach Abschluss der Ermittlungen zur strafrechtlichen Beurteilung an die Staatsanwaltschaft Feldkirch übergeben, sagte er.
Anscheinend hatten sich die Lehrer für die Gratroute entschieden, basierend auf einer Benutzerbeschreibung auf der Bergsteiger-Website Hikr.org. Dieser bezeichnet die Tour auf den Heuberggrat als „große Tour nach Feierabend“, wie auch die Polizei in ihrer Aussendung zitiert.
Trotz der Warnung, nur mit Kletterausrüstung weiterzumachen, sei der Weg völlig ungefährlich („nix schwieriges hier“), sagte User „Andy84“. Andere Wanderer hingegen hatten auf der Strecke mehr Mühe: „Es war der anspruchsvollste Aufstieg, den wir bisher gemacht haben“, schrieb „ju_wi“ nach einer nassen Begehung.
Straße seit Jahren gesperrt
Bergsteiger Riezler beschreibt die Wanderung als „schwierige Wanderung oder leichte Besteigung“. Jedenfalls nichts für Ungeübte. „Außerdem ist der Wanderweg seit Jahren behördlich gesperrt und teilweise bewachsen.“ Am höchsten Punkt ist der Pfad “so breit wie zwei Fuß. Gehen Sie hart nach links und rechts hinunter.”
Glücklicherweise hatten die Schüler diesen gefährlichen Schritt noch nicht erreicht.
Verlassen Sie sich nicht auf die Anwendungsroutenplanung
Mehrere Rettungseinsätze mussten zuletzt durchgeführt werden, weil man sich auf einige Anträge verlassen hatte, sagt Bergrettungs-Pressesprecher Klaus Drexel. Drexel riet dringend davon ab, Routen nach Beschreibungen im Internet zu planen, wie es die Kleinwalsertaler Lehrer getan hatten. „Das ist sehr, sehr kritisch zu sehen. Es beschreibt auch alte und unerwartete Wege, die jetzt zu groß geworden sind“, sagte Drexel. Es ist leicht, in eine „unglückliche Situation“ zu geraten.
Um das Wandern in den Bergen seriös zu planen, verwies der Bademeister auf die „PEAK Mountain Control“ – P wie Planung, E wie Begutachtung, A wie Ausrüstung und K wie Kontrolle. Es geht um die Klärung von Fragen wie „Was habe ich vor?“, „Ist diese Tour das Richtige für mich?“ Aber auch Fragen zum Team und wie du dich während der Tour fühlst. Wenn Sie sich bei einem Ausflug unsicher sind, können Sie sich jederzeit an den Tourismusverband, den Alpenverein oder die Bergrettung wenden. Das schafft Sicherheit, Drexel empfahl dieses Vorgehen.