Mit dem Sommerwetter kommt der ein oder andere heftige Sturm mit Hagel. Die Bildergalerie erklärt, wie dieses faszinierende, aber auch potenziell schädliche Phänomen zustande kommt.
Hagel schematisch erklärt
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Bildunterschrift: An der Spitze einer Gewitterwolke herrschen Temperaturen um die -40 Grad. Außerdem gibt es starke Aufwinde innerhalb der Wolke (rote Pfeile). Wenn sich der Sturm schnell bewegt, trennen sich die Aufwinde von den Abwinden. SRF-Zeit
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Bildunterschrift: Stellen Sie sich ein einzelnes Eiskorn in der Wolke vor. SRF-Zeit
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Legende: Das Eiskorn fällt aufgrund seines Gewichts in den Bereich mit Aufwinden. Diese transportieren das Eiskorn wieder ab. Unterwegs gefriert das unterkühlte Wolkenwasser am Eiskorn und wächst. SRF-Zeit
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Legende: Sind die Aufwinde stark genug, „fangen“ sie Hagelkörner. Dann macht der Hagel eine weitere Wendung in der Wolke. Wachsen Sie weiter. SRF-Zeit
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Legende: Das nun große Hagelkorn kann von den Aufwinden nicht mehr getragen werden und fällt zu Boden. Wenn der Hagel groß genug ist, hört er auf, zu Boden zu schmelzen. SRF-Zeit
Es braucht einen Sturm, damit sich Hagel bildet. Der Sturm muss zwei wichtige Kriterien erfüllen:
- Schnell ziehender Sturm. Bei schnellem Sturm sind Auf- und Abwinde räumlich gut getrennt. Nur so können Hagelkörner die Wolke mehrfach passieren. Sie werden immer größer, vor allem in den Aufwindgebieten.
- Starker Sturm Die Thermik muss stark genug sein, um den Hagel in der Luft zu halten. Um einen Hagel von 5 cm in der Wolke zu halten, braucht es einen Aufwind von 90 km/h.