Wetterwissen: Wie entsteht Hagel?

Mit dem Sommerwetter kommt der ein oder andere heftige Sturm mit Hagel. Die Bildergalerie erklärt, wie dieses faszinierende, aber auch potenziell schädliche Phänomen zustande kommt.

Hagel schematisch erklärt

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Bildunterschrift: An der Spitze einer Gewitterwolke herrschen Temperaturen um die -40 Grad. Außerdem gibt es starke Aufwinde innerhalb der Wolke (rote Pfeile). Wenn sich der Sturm schnell bewegt, trennen sich die Aufwinde von den Abwinden. SRF-Zeit

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Bildunterschrift: Stellen Sie sich ein einzelnes Eiskorn in der Wolke vor. SRF-Zeit

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Legende: Das Eiskorn fällt aufgrund seines Gewichts in den Bereich mit Aufwinden. Diese transportieren das Eiskorn wieder ab. Unterwegs gefriert das unterkühlte Wolkenwasser am Eiskorn und wächst. SRF-Zeit

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Legende: Sind die Aufwinde stark genug, „fangen“ sie Hagelkörner. Dann macht der Hagel eine weitere Wendung in der Wolke. Wachsen Sie weiter. SRF-Zeit

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Legende: Das nun große Hagelkorn kann von den Aufwinden nicht mehr getragen werden und fällt zu Boden. Wenn der Hagel groß genug ist, hört er auf, zu Boden zu schmelzen. SRF-Zeit

Es braucht einen Sturm, damit sich Hagel bildet. Der Sturm muss zwei wichtige Kriterien erfüllen:

  1. Schnell ziehender Sturm. Bei schnellem Sturm sind Auf- und Abwinde räumlich gut getrennt. Nur so können Hagelkörner die Wolke mehrfach passieren. Sie werden immer größer, vor allem in den Aufwindgebieten.
  2. Starker Sturm Die Thermik muss stark genug sein, um den Hagel in der Luft zu halten. Um einen Hagel von 5 cm in der Wolke zu halten, braucht es einen Aufwind von 90 km/h.

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