Gute Nachrichten auch für die Lufthansa: Der US-Flugzeugbauer kommt dank der FAA-Zulassung dem Wiederanlauf der 787-Auslieferungen einen großen Schritt näher.
Es schreitet voran. Die FAA hat den Plan von Boeing genehmigt, Produktionsprobleme zu beheben und die Auslieferungen des Boeing 787 Dreamliner wieder aufzunehmen. Dies wurde zuerst von der Zeitschrift Aviation Week berichtet. Obwohl die Behörde und der Hersteller keine klaren Aussagen machten, bestätigten die Nachrichtenagenturen Reuters und Bloomberg den Bericht des Magazins aus eigenen Quellen.
Für Boeing ist es ein wichtiger Schritt, das Langstreckenflugzeug wieder an Kunden auszuliefern. Der Plan umfasst Inspektions- und Reparaturverfahren für viele Probleme, die das Unternehmen bei 120 787 identifiziert hat, die zur Auslieferung anstehen. Im Mai hatte die FAA die Unterlagen von Boeing als unvollständig kritisiert.
Bereits im August könnte es losgehen
Obwohl erst der endgültige Plan genehmigt wurde, wurden in den letzten Monaten bereits viele Punkte und Lösungen vereinbart. Laut Reuters könnte Boeing also im August wieder mit der Auslieferung beginnen. Bloomberg spricht sogar von Plänen, in der zweiten Augustwoche mit der Auslieferung zu beginnen.
Boeing stellte die Lieferungen im Oktober 2020 wegen Produktionsproblemen ein. Im Frühjahr nahm der Hersteller die Lieferungen wieder auf, stellte sie aber wenig später wegen neuer Produktionsschwierigkeiten wieder ein.
Lufthansa erhält zuerst D-ABPA
Auch die Lufthansa wartet auf den Dreamliner. Anfang Juni teilte die Fluggesellschaft mit, dass „die Boeing 787-9 mit der Registrierung D-ABPA und dem künftigen Namen ‚Berlin‘ nach FAA-Zulassung im Sommer an Lufthansa ausgeliefert wird“.