Conference League: Roma beschert Mourinho den nächsten Sieg

Im ersten Endspiel des neu geschaffenen Europapokals im albanischen Tirana besiegte die Roma am Mittwochabend (25.05.2022) den niederländischen Rivalen Feyenoord Rotterdam mit 1:0 (1:0). Nicolo Zaniolo (32.) hat das Tor zum ersten Erfolg Italiens bei der Fußball-Europameisterschaft in einem UEFA-Wettbewerb erzielt.

Roma-Trainer Jose Mourinho gewann seinen fünften Europapokal-Titel nach zwei Champions League-, einer Europa League- und einem Uefa Cup-Titel und zog mit Giovanni Trapattoni zum Rekord.

Langsamer Beginn beider Mannschaften

Vor 22.000 Zuschauern startete die Roma erwartungsgemäß im Mourinho-Stil: defensiv, abwartend. Bei Feyenoord hingegen ging es recht turbulent zu, zunächst ging es darum, Fehler zu vermeiden. So waren die Chancen in der ersten Runde gering.

Zudem mussten die Römer einen Rückschlag verkraften, weil Spieldesigner Henrikh Mkhitaryan nach einer guten Viertelstunde verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste.

Zaniolo in den Händen von AS Roma

Schließlich fiel die Führung der AS unerwartet. Feyenoord-Verteidiger Gernot Trauner blockte jedoch großartig. Zaniolo reagierte auf die Blitzgeschwindigkeit von hinten, schnappte sich den Ball mit der Brust und schob ihn zum Torhüter, der zum 1:0 herauslief.

Arne Slot von Feyenoord schien in der Luft zu schweben, als er nach einem gut ausgeführten Eckball elegant zum 1: 0 einköpfte. Rotterdam kehrte mit viel Energie und Mut auf das Feld zurück. Doch zweimal an den Pfosten (47., 50.) und Torhüter Rui Patricio behielt die Führung der Italiener bei einem stürmischen Start in den zweiten Durchgang.

Feyenoord trifft das Aluminium zweimal

Mourinhos Team wirkte erschrocken und konnte sich fast zwanzig Minuten lang kaum vom Druck aus Rotterdam befreien. Den erlösenden Treffer wollten die Niederländer jedoch nicht erzielen und die AS gewann allmählich wieder an defensiver Stabilität.

In der Schlussphase hätte Lorenzo Pellegrini mit einem Konter vorher klären können (85.). Am Ende konnten sich die Italiener aber in doppelter Hinsicht über einen historischen Sieg freuen, denn es war eine Premiere.

Als Sieger qualifiziert sich der AS Rom automatisch für die nächste Saison in der klassenhöchsten Europa League: Die Italiener hatten dies bereits als Sechster in der nationalen Serie A geschafft.

Quelle: db

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