Obwohl Mesut Özil einen Vertrag bei Fenerbahce hat, spielt er seit Monaten nicht mehr für den Traditionsklub. Auch deshalb mache sich der Weltmeister von 2014 Sorgen um seine Zukunft, sagt sein Berater.
Mesut Özil könnte nach dem Ende seiner Fußballkarriere eine neue Karriere als E-Sportler starten. „Er wird sich mehr dem E-Sport widmen, selbst spielen und vielleicht ein E-Sportler werden“, sagte Özil-Berater Erkut Sögüt dem englischen Telegraph. Der 33-Jährige sei “sehr gut in Fortnite und ich wäre nicht überrascht, wenn er antreten würde”, sagte Sögüt.
Dem Weltmeister von 2014 gehört das Team M10 Sports. “Und es hat Spieler. Es hat eine Spielerschmiede in Deutschland”, fügte Sögüt hinzu. E-Sport, der sportliche Wettkampf mit Computerspielen, ist mittlerweile ein globaler Millionenmarkt.
Vertrag muss erfüllt werden
Özil wechselte kürzlich zum türkischen Spitzenklub Fenerbahçe Istanbul, nachdem sein Vertrag beim FC Arsenal im Januar 2021 vorzeitig beendet worden war. Doch auch bei Fenerbahçe steht der Mittelfeldspieler vor dem Aus. Im März wurde er aus dem Kader gestrichen.
Im November beklagte Klubpräsident Ali Koc, Özil solle sich endlich auf seinen Job konzentrieren. Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft noch bis zum 30. Juni 2024. Özil will ihn erfüllen und bleiben. Doch es gab Spekulationen über einen Wechsel in die USA.
Sögüt bekräftigte jedoch, dass Özil in Istanbul bleiben wolle. “Ich glaube nicht, dass er für einen anderen Verein spielen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Fenerbahçe sein wird, und das war’s.”