Der Niedergang der Kryptografie wird immer schlimmer
Bitcoin fällt unter die magische Marke
Nun ist vor wenigen Wochen passiert, womit niemand gerechnet hat: Bitcoin hat die magische Marke durchbrochen. Ist das das Ende des Kryptowährungsbooms?
Gepostet: 23:02 Uhr
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Aktualisiert: 11:58 Uhr
Schock für alle Krypto-Enthusiasten und Bitcoin-Besitzer: Kryptowährung breitet sich immer noch aus, schöne Vermögen schmelzen zusammen. Am Samstag fiel die wichtigste und bedeutendste Kryptowährung Bitcoin unter 20.000 US-Dollar und kostete zeitweise nur noch 18.789,91 US-Dollar. Bitcoin war seit über anderthalb Jahren nicht mehr so niedrig.
Am 1. Juni war Bitcoin noch 31.825 $ wert.
Zur Erinnerung: Ein Bitcoin kostete vor etwa sieben Monaten etwa 69.000 US-Dollar. Wertverlust seitdem: Mehr als zwei Drittel.
Bitcoin befindet sich seit 12 Tagen in Folge im freien Fall. Auch das digitale Geld Ether unterschreitet kurzzeitig die Marke von 1.000 US-Dollar, ebenfalls ein neues Tief.
Die Risikoaversion nimmt stark ab
Gründe für den Einbruch des Kryptowährungsmarktes sind die Straffung der Geldpolitik der heimischen Banken und die Angst vor riskanten Investitionen, zu denen auch Bitcoin und Co. gehören. Es gibt auch Berichte in den US-Medien, dass der Krypto-Kreditgeber Celsius digitale Geldtransaktionen aufgrund „extremer Marktbedingungen“ ausgesetzt hat.
Laut dem Portal Coinmarketcap beträgt der Wert von rund 19.800 digitalen Währungen derzeit etwa 900 Milliarden US-Dollar. Noch vor sechs Monaten war die Marktkapitalisierung etwa dreimal so hoch, fast drei Billionen Dollar.
Ein deutliches Zeichen für den Druck unter dem digitalen Geld. Diese große Frage lässt sich allerdings noch nicht abschließend beantworten: Ist der Bitcoin-Boom damit vorbei?
Der Abstieg wird wohl vorerst weitergehen
Auf jeden Fall kurzfristig. Wie nun bekannt wurde, erwägt der Kryptowährungs-Hedgefonds Three Arrows Capital einen Notverkauf oder zumindest einen Verkauf von Unternehmensteilen. Das berichtete das Wall Street Journal.
„Viele Akteure auf dem Kryptowährungsmarkt sind besorgt“, wird Fabian Schär, Finanzprofessor an der Universität Basel, vom Spiegel zitiert. Er spricht von einer Kettenreaktion, die jetzt im Kryptomarkt abläuft. „Investoren, deren Finanzen in Schwierigkeiten sind, verkaufen Vermögenswerte, um Verluste zu decken. Das setzt die Preise unter Druck“, sagte Schär.
Die Strukturen, die in diesen Situationen schützend eingreifen sollten, sind auf dem Kryptomarkt oft nicht vorhanden.
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