Tod im Mittelmeer: Ein deutscher Tourist starb in den Wellen vor der Küste Formenteras. Fast zeitgleich ereignete sich auf Mallorca ein ähnliches Ereignis.
Ein 71-jähriger deutscher Tourist ist auf Formentera ertrunken. Der Mann sei am Freitagabend gegen 18 Uhr am Strand von Migjorn im Süden der spanischen Mittelmeerinsel von Rettungsschwimmern aus dem Wasser geholt worden, berichtete die Zeitung „Última Hora“ am Samstag unter Berufung auf den Rettungsdienst Samu. Alle Wiederbelebungsversuche seien erfolglos gewesen, sagte er.
Auf Nachfrage bestätigte Samu die deutsche Staatsangehörigkeit des Opfers, wollte aber keine weiteren Angaben zu seiner Identität machen. Daher war zunächst nicht bekannt, aus welcher Region Deutschlands der Mann stammte.
Mehrere Todesfälle in den letzten Wochen
Medienberichten zufolge ereignete sich fast zeitgleich ein ähnlicher Vorfall auf Mallorca im Norden von Formentera. In der Bucht von Cala s’Almunia in der Gemeinde Santanyí im Süden der Insel entdeckten Badegäste einen Mann auf dem Meeresgrund. Ein dienstfreier Polizist zog ihn aus dem Wasser und versuchte 20 Minuten lang, ihn mit Hilfe von Sanitätern wiederzubeleben. Aber nicht alle Bemühungen waren erfolgreich. Das Opfer sei ein 40-jähriger koreanischer Tourist gewesen, der vor den Augen seiner Angehörigen gestorben sei, sagte er.
In den vergangenen Wochen hat es mehrere Todesfälle an den Stränden der Balearen gegeben. Auch die Zahl der Rettungsschwimmer von Badegästen sei deutlich gestiegen, schreibt die „Mallorca Zeitung“.