Steuerhöllen können für Schweizer KMU attraktiver sein als Zug und Freienbach

Wo die Steuern besonders niedrig sind, sind die Wohnkosten meist besonders hoch. Gemäss Einschätzung der Credit Suisse schneiden traditionelle Niedrigsteuergemeinden bei den Gesamtkosten für viele Privathaushalte mitunter schlechter ab als die durchschnittliche Schweizer Gemeinde.

Steuern können in Zug niedrig sein, aber Wohnen, Kinderbetreuung und Krankenversicherung machen einen großen Unterschied.

Redaktion Simon Tanner / NZZ

Steuerwettbewerb gehört zum Schweizer Föderalismus: zwischen den Kantonen und zwischen den Gemeinden. Auch unter Berücksichtigung der direkten Bundessteuer sind die Unterschiede in der Einkommensteuerbelastung gross. Die Bandbreite der maximalen Steuersätze reicht derzeit von gut 20 Prozent (mehrere Gemeinden im Kanton Schwyz) bis 46 Prozent (mehrere Gemeinden im Kanton Genf). Nach Erhebungen der Bundesstatistik machen die direkten Steuern knapp 12 Prozent der Ausgaben der privaten Haushalte aus.

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