Abhotten in „Lady Bump“: Friedrich Merz zeigt sein tänzerisches Können

Abhotten in „Lady Bump“ zeigt Friedrich Merz sein tänzerisches Können

24.06.2022, 11:46 Uhr

Endet die politische Karriere irgendwann, könnte „Let’s Dance“ eine Perspektive für Friedrich Merz sein. Jedenfalls demonstriert er jetzt beim CDU-Sommerfest, was er auf der Tanzfläche kann. Nicht nur er schwitzt.

Wenn sich Politiker auf die Tanzfläche wagen, fällt das immer auf. Selbst die Größten haben es gezeigt.

Wir vergessen zum Beispiel nicht den Beitrag, den der damalige russische Präsident Boris Jelzin bei einer Wahlkampfveranstaltung geleistet hat.

Der hippe Schritt von Donald Trump in Richtung „YMCA“ ist längst zu einem beeindruckenden Zeitdokument geworden.

Und ob Sie es glauben oder nicht, es gab sogar eine Zeit, in der der ehemalige US-Präsident George W. Bush und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin gemeinsam (!) die Tanzfläche stürmten.

Sicherlich würde derzeit kein großer Politiker mit Putin die Bühne teilen wollen. Nicht einmal Friedrich Merz. Allerdings reiht sich der CDU-Vorsitzende nun in die Riege der politischen Schwergewichte ein, die der Nachwelt mit einer Demonstration ihrer Tanzküste für immer hinterlassen haben.

Das Bewegtbilddokument stammt vom CDU-Sommerfest an diesem Mittwoch. Es zeigt, dass Merz von Penny McLeans Partyklassiker „Lady Bump“ aus dem Jahr 1975 begeistert ist.

Die Aufnahme verrät auch etwas über den Tanzstil des 66-Jährigen, bei dem die Armen eine wichtige Rolle zu spielen scheinen. Allerdings verzichtet der Politiker darauf, beim Wort „Bump“ den Hintern rauszustrecken, wie es bei dem Lied der 70er üblich war.

Mit der Kampagne war Merz bereits bei potenziellen Wählern erfolgreich: Der Clip ging im Internet schnell viral.

Allerdings waren die Reaktionen recht gemischt. „Niemand kann den ‚Stock im Arsch‘ besser tanzen als Friedrich Merz“, heißt es in einem spöttischen Kommentar. Andere hingegen respektieren Merz für seine Schachzüge: „Hätte die CDU die Frage des Präsidenten mit einem Tanzduell geklärt, hätte auch Friedrich Merz zweifelsfrei gewonnen.“

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