Die Finalsiegerin Lou-Anne Gleissenebner (19) aus Klosterneuburg trug auf diesem Laufsteg einen Kerzenständer auf dem Kopf, ihre Mutter Martina Gleissenebner-Teskey (50), die am Ende des Abends Dritte wurde, hatte einen Schirm in der Mütze . .
Beide trugen ihre unergründlichen Outfits mit einer fast noch unergründlicheren Anmut. (Und ja: Der Stolz der Heimat war bei den anwesenden Österreichern spürbar.)
Abseits der Norm
Dass Mutter und Tochter gemeinsam im Finale standen, war dem Motto der diesjährigen Staffel zu verdanken: „Vielfalt“. Das Alter spielte beim Casting keine Rolle außer Körper- oder Kleidergröße.
In der ProSieben-Show muss man also (nach klassischen Maßstäben) nicht hübsch sein. Man musste nicht gut klassisch singen können, um einen Song auf der Bühne zu performen.
Gastgeberin Heidi Klum bewies es von Anfang an. Sie sang “Chai Tea with Heidi” laut, falsch und enthusiastisch, saß aber mit ihrem Mann Tom Kaulitz am Klavier.