„Ich denke, dass im Moment, basierend auf den verfügbaren Informationen und dem Bild der Situation vor uns, das heißt, täglich mehr als 300 Gigawattstunden in die Lager gehen, gibt es aus meiner Sicht für heute keinen Grund, dies zu erklären diese Alarmstufe”, deshalb Urbantschitsch.
Laut OMV hat sich die Situation “etwas verbessert”
OMV bestätigt auch, dass in letzter Zeit etwas mehr Gas im Land angekommen ist. „Die Gasversorgungslage hat sich etwas verbessert: Die Reduzierung liegt jetzt bei rund 40 Prozent“, sagte ein OMV-Sprecher am Dienstag laut Reuters. In den vergangenen Wochen ist Österreich wie gewohnt nur halb so viel Gas aus Russland zugeflossen. Der Wiener Öl- und Gaskonzern OMV hatte zuletzt geringere Mengen durch Käufe am Spotmarkt ausgeglichen.
Grund für die niedrigen Einspeicherraten waren die hohen Gasexporte aus Österreich nach Italien, wie erste Analysen zeigten. Österreich hat am 30. März die Frühwarnstufe, die erste Stufe des dreistufigen Gas-Notfallplans, ausgerufen. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) sagte am vergangenen Freitag, man werde die Entwicklung der Lieferungen aus Russland „sehr genau“ beobachten und die Regierung werde Alarm schlagen, wenn klar werde, dass das Ziel „Lagerung“ gefährdet sei.