A14 bei Halle: Drei Menschen aus Sachsen sterben bei einem schweren Unfall

Drei Menschen aus Sachsen sterben bei einem schweren Unfall auf der A14 bei Halle

Drei Tote und viele Verletzte nach einer Unfallserie auf der A14. Die Traurigkeit ist groß. Viele der beteiligten jungen Fußballer werden wahrscheinlich bald nach Hause zurückkehren.

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Am Donnerstag blieben nur noch Reste des Autos übrig. Alle drei Insassen des Autos starben noch an der Unfallstelle. ©dpa

Halle. Mehrere Autounfälle, ein komplett zerquetschtes Auto und eine große Trauer in Sachsen-Anhalt: Am Tag nach dem Unfall mit drei Toten auf der Autobahn 14 bei Halle gab die Polizei weitere Details zu den Prozessen bekannt. Die Toten seien zwischen 53 und 60 Jahre alt und stammten aus Leipzig, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Die Verantwortlichen korrigierten die Zahl der Verletzten – darunter viele junge Fußballer – von 18 auf 19 mehr. Sie skizzierten auch grob den Hergang des Crashs, bei dem das Auto des Verstorbenen von hinten getroffen wurde.

Nach diesen ersten Erkenntnissen fuhr zwischen den Anschlussstellen Halle-Trotha und Halle-Tornau ein Transporter mit mehreren Magdeburger Jugendfußballern in den Pkw. Der genaue Grund wurde noch nicht genannt. Das Auto wurde geschleudert und kollidierte mit einem anderen Fahrzeug und einem weiteren Van, in dem ebenfalls junge Fußballer saßen.

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Am Donnerstag blieben nur noch Reste des Autos übrig. Alle drei Insassen des Autos starben noch an der Unfallstelle.

Ein Mitarbeiter eines Abschleppunternehmens verlädt den Unfallwagen nach einem schweren Verkehrsunfall auf der A14 bei Halle-Trotha. © Jan Woitas / dpa

Den vielen beteiligten jungen Fußballern gehe es den Umständen entsprechend gut, hieß es. Er hoffe, dass der Rest der Mannschaft am Freitag nach Magdeburg zurückkehren könne, sagte ein Sprecher des SV Fortuna Magdeburg. Jungen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren saßen in Transportern. Die meisten von ihnen erlitten leichte Verletzungen.

Ein Polizeisprecher sagte, insgesamt seien 14 Menschen schwer und 5 leicht verletzt worden. Sie wurden laut Mitteldeutscher Zeitung in verschiedene Krankenhäuser in Halle und Leipzig gebracht. Laut MZ-Bericht erlitten die herannahenden Busspieler vor allem Knochenbrüche, Nasenbeine und Schlüsselbeinbrüche. Die Zähne eines Kindes wurden beim Aufprall abgebrochen. Die Spieler im zweiten Bus erlitten hauptsächlich Schnittwunden und Prellungen.

Der Sachschaden beträgt laut Polizei etwa 70.000 Euro. Ein Unfallgutachter sei bereits vor Ort gewesen, die Ergebnisse seiner Ermittlungen seien aber am Freitag nicht mehr zu erwarten, sagte eine Polizeisprecherin.

Zahlreiche sachsen-anhaltische Fußballvereine drückten den Beteiligten ihre Anteilnahme aus. „Unsere Gedanken“ seien bei den Augenzeugen des schrecklichen Unfalls, sagte er auf der Instagram-Seite des SV Fortuna Magdeburg. Auf Facebook wünschte der Hallesche FC den Angehörigen alles Gute und schnelle Genesung für die Verletzten. Mehrere Vereine haben sich angeschlossen. Die Verantwortlichen des 1. Auch der FC Magdeburg bekundete seine Solidarität.

Die A14 Richtung Dresden war stundenlang komplett gesperrt

Rettungskräfte hatten bei den Rettungsbemühungen am Donnerstagnachmittag ein erschütterndes Bild gesehen. An der Unfallstelle waren Menschen in Fahrzeugen eingeklemmt und Trümmer lagen auf der Straße. Das Auto mit den Toten wurde am Ende kaum als Auto erkannt. Die Front eines Lieferwagens wurde komplett zerstört. Ein anderer prallte gegen ein Geländer.

Die Autobahn nach Dresden war wegen Rettungs- und Bergungsarbeiten stundenlang komplett gesperrt. Gegen 12.40 Uhr waren die härtesten Reinigungsarbeiten abgeschlossen und die Sperrungen aufgehoben. (dpa)

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