A4 bei Düren: Ein Kleinbus mit Erntehelfern ist umgekippt – viele Verletzte

Sie wollten bei der Ernte in den Niederlanden helfen. Dann stürzt ein Taxifahrer mitten in der Nacht auf der A4 mit seinem Bus. Ist der Mann high geworden?

Auf der Autobahn 4 sind in der Nacht zum Sonntag zehn Menschen bei einem Unfall verletzt worden, zwei schweben in Lebensgefahr. Ein Taxifahrer sei auf der Strecke zwischen den Anschlussstellen Düren und Langerwehe aus noch ungeklärter Ursache mit dem Heck eines Kleinbusses zusammengestoßen, sagte ein Kölner Polizeisprecher heute Morgen gegenüber t-online. Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 23:52 Uhr.

Laut einem lokalen Reporter soll der Van, ein Ford Transit, viel langsamer unterwegs sein als andere Fahrzeuge auf der Strecke. Der Bus war mit neun rumänischen Erntehelfern auf dem Weg in die Niederlande. Nachdem das Taxi den Ford gerammt hatte, wurde der Bus zunächst in die Betonstützmauer der A4 geschleudert und dann umgeworfen.

Alle neun Insassen des Busses waren zunächst im Fahrzeug eingeklemmt. Der Ford lag auf der Seite. Sieben Erntehelfer wurden bei dem Unfall leicht verletzt, zwei weitere erlitten schwere Verletzungen und befinden sich weiterhin in Lebensgefahr.

Der Taxifahrer, den die Polizei im Verdacht hatte, gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen zu haben, wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Um 7 Uhr meldete die Kölner Polizei noch den Verkehrsunfall: Die A4 sei demnach in Richtung Aachen auf allen Fahrspuren komplett gesperrt, der Verkehr könne aber auf einen nahe gelegenen Rastplatz umgeleitet werden, sagte der Sprecher.

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