Abkommen über die Schweizer Kohäsionsmilliarde

„Diese Unterzeichnung ist ein wichtiger Meilenstein“, sagte Leu nach der Unterzeichnung des MoU. Es beweist einmal mehr, dass die Schweiz ein verlässlicher Partner ist.

Der Bundesrat hatte dem MoU bereits Ende November letzten Jahres zugestimmt. Gleichzeitig hatte sie beschlossen, Verhandlungen mit Partnerländern über bilaterale Durchführungsabkommen aufzunehmen.

Damit wollte der Bundesrat ein positives Signal an die EU bezüglich der angestrebten Fortsetzung des bilateralen Weges senden. Seit dem Scheitern der Verhandlungen über das institutionelle Rahmenabkommen sind die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU angespannt.

Die EU ihrerseits sieht in den Kohäsionsfonds den Beitrag der Schweiz zu ihrer Teilnahme am EU-Binnenmarkt. Dies bekräftigte er am Donnerstag in einer Erklärung.

Anfang April gaben die 27 EU-Staaten grünes Licht für die Unterzeichnung des Abkommens.

Mit dem Schweizer Kohäsionsbeitrag von 1,3 Milliarden Franken über zehn Jahre werden wirtschaftliche und soziale Ungleichheiten zwischen den EU-Staaten abgebaut und die EU-Staaten müssen bei der Bewältigung der Migration unterstützt werden.

(SDA)

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