Achteinhalb Jahre Haft wegen Kokainhandels

Chronik

Ein 47-jähriger Mann wurde am Morgen vor dem Landgericht Feldkirch wegen Drogenhandels angeklagt. Der Mann gab zu, rund acht Kilo Kokain nach Österreich geschmuggelt zu haben. Das Schöffengericht verurteilte den Angeklagten zu achteinhalb Jahren Haft. Der Satz ist fest.

09.06.2022 12.30

Online seit gestern, 12:30 Uhr.

Der ehemalige Sicherheitsmitarbeiter räumte ein, im vergangenen Oktober etwa acht Kilo Kokain von Belgien über Deutschland nach Österreich geschmuggelt zu haben. Er gab auch Drogen an Verbraucher. Der Mann sprach von einem großen Fehler. Nach der Trennung von seiner schwangeren Freundin ist er auf Drogen umgestiegen und hat sich dann zur falschen Zeit mit den falschen Freunden eingelassen.

Im Laufe der Zeit hatte er 18.000 Euro Schulden angehäuft, um den Drogenschmuggel zu kompensieren. Der 47-Jährige gab zudem zu, Umschläge mit Drogengeld nach Tirol gebracht und dort abgegeben zu haben. Zum größten Teil hat der Mann am Donnerstag gestanden, obwohl er in einigen Fällen andere Aussagen gemacht hat als unmittelbar nach seiner Festnahme.

Schlusssatz

Die Geschworenen befanden den Angeklagten für schuldig und verurteilten ihn zu achteinhalb Jahren Haft. Der Richter bemerkte die große Menge Kokain, die in den Angeklagten geschmuggelt wurde. Acht Kilogramm: Das übersteigt die gesetzlich vorgeschriebene Grenze um den Faktor 441.

Hinzu kommen vier Vorstrafen des Mannes und die Tatsache, dass er seit langem Drogendealer ist. Aus Sicht des Schöffen wirkte sich das alles schließlich erschwerend aus. Einziger mildernder Umstand war jedoch, dass der Angeklagte fast vollständig gestand. Nach Ansicht des Richters gibt es keine Möglichkeit, eine achteinhalbjährige Haftstrafe zu vermeiden. Der Angeklagte und der Staatsanwalt akzeptierten das Urteil. Sie ist daher rechtsverbindlich.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *