Aktivisten der „letzten Generation“ melden sich erneut mit Gemälden im Kunstmuseum

Hochmodernes Panorama

Klimaaktivisten gravieren sich erneut mit Gemälden im Kunstmuseum

Stand: 10:45 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Klimaaktivisten kleben mit Sekundenkleber an der „Sixtinischen Madonna“.

In Dresden klammern sich Klimaaktivisten an Raffaels weltberühmte Sixtinische Madonna. Die beiden Mitglieder der Gruppe „Last Generation“ wollen nach eigenen Angaben mit der Kampagne gegen die Klimapolitik der Bundesregierung protestieren.

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Klimaaktivisten haben sich am Dienstag in der Galerie Alte Meister an den Rahmen eines Gemäldes geklebt. Nun kam es im Frankfurter Städel zu einer weiteren solchen Aktion. Nach Ansicht von Aktivisten steht das Bild nun symbolisch für den destruktiven Kurs der aktuellen Politik.

Ein weiterer Kunstmuseums-Protest: Am Mittwoch klebten zwei Klimaaktivisten eine Hand an den Rahmen eines großen Gemäldes im Frankfurter Städel. Nicolas Poussins Bild „Donner mit Pyramus und Thisbe“ sei mittlerweile ein Symbol für den destruktiven Kurs der aktuellen Politik, erklärte die Gruppe „Last Generation“. Eine Städel-Sprecherin bestätigte, dass es vor dem Museum einen Protest gegeben habe. „Aber der Betrieb ging normal weiter“, sagte er.

Laut Polizei hat Städel Anzeige gegen die Aktivisten erstattet. Beide hätten sich vom Rahmen gelöst, sagte ein Polizeisprecher. Nach Angaben des Museums wurde der Rahmen bei der Aktion beschädigt und inwieweit er derzeit untersucht wird.

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Erst am Dienstag gab es in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden eine ähnliche Aktion. Zwei Aktivisten der „letzten Generation“ hatten jeweils eine Hand am Rahmen von Raffaels „Sixtinischer Madonna“ befestigt. Die Galerie wurde nach dem Vorfall zunächst geschlossen und alle Besucher mussten das Gebäude verlassen. Die Polizei bestätigte am Dienstag, dass die Ermittlungen gegen die beiden Aktivisten andauern.

„Mit Aktionen wie der heutigen wird der Widerstand gegen den Kurs der Bundesregierung auf unübersehbare Weise in Orte der Kunst und Kultur getragen“, sagte die „Last Generation“ am Mittwoch. „Orte, die einem absoluten Kollaps des Weltklimas und einem anschließenden Zusammenbruch der Gesellschaftssysteme zum Opfer fallen werden, ebenso wie zahllose Menschenleben, wenn nicht endlich die Notbremse gezogen wird.“

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In diesem Jahr haben Klimaaktivisten der „letzten Generation“ bereits hunderte Straßen im ganzen Land blockiert. Aktivisten fordern von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), mehr für den Ausbau erneuerbarer Energien zu tun.

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