Alain Berset: Die Kommission nimmt den Fall der Erpressung wieder auf

Ein Novum in Sachen Erpressung Alain Berset: Um der fehlenden Korrespondenz auf den Grund zu gehen, nimmt die GPK den Fall neu auf.

Nachdem Alain Berset Mitte Juni über die Vorwürfe in der „Erpressungsthematik“ aufgeklärt wurde, will die GPK den Fall neu aufrollen. – Schlüsselschlüssel

Ankündigungen

das Wesentliche zusammengefasst

  • Die Erpressungsaffäre um Alain Berset muss neu aufgerollt werden.
  • Die Wirtschaftsprüfungskommission (GPK) will die fehlenden E-Mails untersuchen.

Die Parlamentarische Rechnungsprüfungskommission (GPK) nimmt das Erpressungsverfahren gegen Bundesrat Alain Berset wieder auf. Der für das Bundeskanzleramt zuständige GPK-Unterausschuss will in diesem Fall dem Rätsel um die teilweise gelöschten Korrespondenzen auf den Grund gehen. Das berichtet der „SonntagsBlick“.

Zwischen Bersets früherem Generalsekretär und der in den Fall verwickelten Frau, die Alain Berset erpresst haben soll, sind E-Mails verschwunden. Der Vorsitzende des Unterausschusses, Zentralrat Daniel Fässler, bestätigte gegenüber der Zeitung die Pläne der GPK: «Das ist der Plan, ja.»

Gesundheitsminister Alain Berset. – Schlüsselschlüssel

Am 14. Juni wurde Berset von der GPK von allen Vorwürfen in der “Erpressungsfrage” freigesprochen: “Es wurden keine Unregelmäßigkeiten bei der Durchführung der Strafverfolgung festgestellt.” Der Untersuchungsbericht kommt zu dem Schluss, dass auch kein „Missbrauch von Bundesmitteln“ vorliege.

Nun übernimmt die GPK den Fall erneut wegen der „verschwundenen“ E-Mails zwischen Bersets ehemaliger Generalsekretärin und der Frau.

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