Gepostet am 16. Juni 2022, 18:01 Uhr
An einer Schule im US-Bundesstaat Alaska kam es zu einer merkwürdigen Verwirrung: Statt Milch bekamen die Schüler eine chemische Versiegelung für Böden gereicht. Wie dies geschah, ist ein Forschungsthema.
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An der Glacier Valley School im US-Bundesstaat Alaska kam es zu einer seltsamen Verwirrung.
Facebook / Glacier Valley School
Die Bodenversiegelung stammte aus einem Automaten, der die Schüler mit Milch zum Frühstück versorgen sollte. (Symbolfoto)
PantherMedia / Punsayaporn Thaveekul
Nun soll geklärt werden, wie die milchige Chemikalie mit dem Getränk verwechselt werden konnte. (Symbolfoto)
IMAGO / YAY Bilder
Mehrere Schüler der Sitʼ Eeti Shaanáx̱-Glacier Valley Elementary School in Alaska klagten kurz nach dem Servieren des Frühstücks am Dienstag über Halsschmerzen. Mindestens ein Kind wurde zur Behandlung in ein örtliches Krankenhaus gebracht, berichtet Sky News. Die Polizei in Juneau City, wo sich der Vorfall ereignete, hat eine Untersuchung eingeleitet. Sie gehe aber nicht davon aus, dass „etwas Kriminelles“ passiert sei.
Die Giftnotrufzentrale wurde kontaktiert und die Eltern wurden alarmiert
Nachdem sich die Kinder über den schlechten Geschmack der Milch beschwert hatten, überprüfte das Schulpersonal die Verpackungsetiketten. „Das Personal hat die Schüler sofort angewiesen, die Verwendung der Substanz einzustellen, und sie entfernt“, sagte der Schulbezirk in einer Erklärung. Ein Schulbeamter kontaktierte sofort die Giftnotrufzentrale und alarmierte die Eltern.
Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem durchsichtigen Plastikbehälter tatsächlich um eine untere Dichtung, die wie der allgemein verwendete Milchbehälter aussah. Superintendent Weiss sagt, dass die beiden Container normalerweise in Kartons an einem Ort außerhalb des Campus gelagert und irgendwie auf dieselbe Palette versandt werden.
“Möchten mögliche Sicherheitsmaßnahmen ermitteln”
Die restliche Bodenversiegelung wurde an der Schule entfernt und in ein Gefahrstofflager verbracht. NANA Management Services, die für die Betreuung von Grundschülern zuständig ist, teilte in einer Erklärung mit, dass das Unternehmen nach Bekanntwerden des Vorfalls sofort ein Sicherheitsteam in die Landeshauptstadt entsandt habe.
„Wir befinden uns mitten in einer umfassenden Untersuchung aller Faktoren, die den Vorfall möglicherweise verursacht haben. Wir wollen den genauen Hergang der Ereignisse ermitteln und mögliche Sicherheitsmaßnahmen festlegen“, heißt es von Seiten des Unternehmens.