Amber Heard: Der Handchirurg und der Filmemacher werfen Fragen zu seinen Vorwürfen auf

Der sechswöchige Zivilprozess zwischen den Ex-Ehemännern Johnny Depp (58) und Amber Heard (36) befindet sich in der Endphase. Am Dienstag lief es für die Schauspielerin nicht gut. Denn sowohl seine Prügelvorwürfe als auch sein Verlust von „Aquaman“ wurden laut „Bild“ in Frage gestellt.

Unter anderem wurde Dr. David A. Kulber in den Zeugenstand gerufen. Er operierte Depp im März 2015, als ihm der Finger abgeschnitten wurde. Wie genau das passiert ist, ist noch nicht klar. Der Hollywood-Star behauptet, seine Frau habe ihn daraufhin in Australien mit einer Flasche Wodka beworfen und dabei seinen Finger verletzt. Heard hingegen behauptet, dass der „Fluch der Karibik“-Star die Wunde selbst verursacht habe.

Johnny Depp trug während einer mutmaßlichen heftigen Explosion Gusseisensplitter bei sich

Aber warum noch mal über Verletzungen reden? Johnny Depp wurde aufgrund seines gebrochenen Mittelfingers und des Verlusts von Weichgewebe an einen Gips gebunden. Laut Heard wurde Depp nach dem Vorfall in Australien trotz des Deals gewalttätig mit ihr und zerschmetterte sogar ihren Schrank.

Wenn Kulber seinen eigenen Weg geht, geht das nicht. Denn Depp konnte wegen der Kreide keine Faust machen. Auf die Frage, ob der Schauspieler jemanden hätte packen oder schlagen können, erklärte der Handchirurg: „Ich hätte es versuchen können (…), aber ich weiß nicht, wie erfolgreich ich damit gewesen wäre.“ Außerdem hätte es sowohl seiner Hand als auch dem Wurf mehr Schaden zugefügt. Während seiner mehrmonatigen Behandlung habe er davon bei Depp nichts mitbekommen.

Fehlende Chemie beim “Aquaman”-Shooting.

Auch Walter Hamada (54) sagte gegen Amber Heard aus. Er ist Geschäftsführer der Filmproduktionsstätte von Warner Brothers in Washington, die „Aquaman“ produzierte. Ich sollte die Aussagen der Filmproduzentin Kathryn Arnold widerlegen. Das tat er. Er bestritt, dass Heard aufgrund einer angeblichen Hetzkampagne des ehemaligen Depp-Anwalts Adam Waldman jemals aus seinem „Aquaman“-Vertrag entlassen oder wieder eingestellt worden sei. Das sagt Arnold am Montag.

Allerdings gab es Bedenken wegen der fehlenden Chemie zwischen ihr und Hauptdarsteller Jason Momoa (42). „Wenn Sie sich den Film ansehen, sieht es so aus, als hätten sie eine großartige Chemie“, sagt Hamada. In der Postproduktion habe es aber „viel Mühe gekostet, dorthin zu gelangen“. Walter Hamada erklärte auch, dass der Produzent nie beabsichtigte, Heards Gehalt für die Fortsetzung zu erhöhen, wie sein Team angegeben hatte. Depps Anwälte versuchten daraufhin, die Gegenklage von Amber Heard zurückzuziehen. Richterin Penney Azcarate lehnte dies jedoch ab.

Der Fall Johnny Depp gegen Amber Heard

Johnny Depp hat Amber Heard, die er zwischen 2015 und 2017 geheiratet hat, auf 50 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Der ‚Pirates of the Caribbean‘-Star hat seiner Ex-Frau vorgeworfen, ihre Karriere mit falschen Anschuldigungen wegen häuslicher Gewalt geschädigt zu haben. Hintergrund ist ein Artikel für die Washington Post aus dem Jahr 2018, in dem sich Heard als Opfer häuslicher Gewalt bezeichnet, ohne Depp zu nennen.

Heard hat mit einer Gegenklage gegen den Hollywoodstar reagiert und 100 Millionen Dollar Schadensersatz gefordert. Er wirft dem Schauspieler “zügellose körperliche Gewalt” vor. Beide Klagen sind in Fairfax, Virginia, fraglich.

Das ehemalige Paar war zuvor 2020 in einem Prozess in London aneinander geraten. Depp verklagte daraufhin die britische Boulevardzeitung The Sun, die ihn als „Frauenmobber“ bezeichnet hatte. Als Zeuge vernommen, wurde Depp dabei besiegt. (AFP)

Johnny Depp hat Amber Heard, die er zwischen 2015 und 2017 geheiratet hat, auf 50 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Der ‚Pirates of the Caribbean‘-Star hat seiner Ex-Frau vorgeworfen, ihre Karriere mit falschen Anschuldigungen wegen häuslicher Gewalt geschädigt zu haben. Hintergrund ist ein Artikel für die Washington Post aus dem Jahr 2018, in dem sich Heard als Opfer häuslicher Gewalt bezeichnet, ohne Depp zu nennen.

Heard hat mit einer Gegenklage gegen den Hollywoodstar reagiert und 100 Millionen Dollar Schadensersatz gefordert. Er wirft dem Schauspieler “zügellose körperliche Gewalt” vor. Beide Klagen sind in Fairfax, Virginia, fraglich.

Das ehemalige Paar war zuvor 2020 in einem Prozess in London aneinander geraten. Depp verklagte daraufhin die britische Boulevardzeitung The Sun, die ihn als „Frauenmobber“ bezeichnet hatte. Als Zeuge vernommen, wurde Depp dabei besiegt. (AFP)

Johnny Depp sah nach einem Streit mit Amber Heard verängstigt aus

Der Kurzurlaub des Paares im Ferienhaus Hicksville Trailer Palace in Kalifornien wurde 2013 ebenfalls hervorgehoben. Der frühere Besitzer Morgan Knight sagte, der Ex-Partner sei mit Heards Schwester und einer Gruppe von „Freunden“ gekommen. Während seines Aufenthalts hörte er eine Diskussion zwischen Heard und Depp. Der Hollywoodstar sah verängstigt aus, nachdem Heard ihn angerufen hatte.

Einen Tag später erhielt er die Information, dass im Wohnwagen der beiden etwas zu Bruch gegangen sei. Es war nur eine kaputte Wandleuchte für 62 Dollar. Ansonsten brauchte das Auto keine Reinigung. Allerdings erklärte die Schauspielerin vor zwei Wochen über Depp: „Sie hat angefangen, den Trailer zu zerstören. Er fing an, Dinge zu zerbrechen. Er schnappte sich etwas vom Tisch und warf es direkt in die Kiste.“ Laut Heard hat ihr Ex-Mann während ihres Aufenthalts auch eine Frau am Lagerfeuer angegriffen. Aber Knight betont: „Ich habe Mr. Depp greift jeden körperlich an, während er dort war.“ (Bsn)

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