Amerikanische Sprinter überschreiten 100 m

Im Finale blieb Kerley jedoch deutlich über den 9,79 Sekunden, die er in der Qualifikation aufgestellt hatte, als er nur drei Hundertstel der Weltbestzeit war, die er im Laufe des Jahres erzielt hatte. Damit war der 2009 in Berlin aufgestellte Weltrekord von 9,58 Sekunden des Jamaikaners Usain Bolt auf der Überholspur nicht in Gefahr. Der 27-Jährige ist der erste Athlet, der Medaillen über 100 und 400 m gewann. Es war das elfte amerikanische Sprintgold in 18 Ausgaben der Weltmeisterschaft.

„Die heutige Arbeit ist erledigt. Dann konzentriere ich mich auf die 200 Meter und dann auf die Staffel“, sagte Kerley, bevor sie etwas aufgeregter wurde. “Es fühlt sich wunderbar an. Die Goldmedaille bedeutet mir alles, es ist wunderbar, nach Hause zu kommen, wo das Publikum hinter einem steht. Der Sieg ist ein Segen, wir alle stecken unsere Arbeit hinein.” Bronzemedaillengewinner Bromell fügte hinzu, dass jeder Gold wollte, aber sie sind sehr glücklich, alles eliminiert zu haben.

APA/AFP/Andrej Isakovic Der 100-Meter-Sprint der Männer wurde zu einem engen Rennen

Gold im Weitsprung in China

Der Chinese Wang Jianan gewann Gold im Weitsprung im letzten Versuch, der bei 8,36 m landete. Hinter dem griechischen Olympiasieger Miltiadis Tentoglou (8,32) wurde der Schweizer Schwinger Simon Ehammer (8,16), der dank seines Tiroler Vaters in Österreich verwurzelt ist, Dritter (8,16). Ehammer verzichtet auf Eugenes Zehnkampf, dem er sich in wenigen Wochen bei den European Open in München stellen will.

Weltmeisterschaften der Leichtathletik

Ergebnisse und Medaillen

Nach Silber 2019 bei der Weltmeisterschaft in Doha und Olympia-Bronze in Tokio 2021 gewann die Äthiopierin Letesenbet Gidey ihren ersten großen Titel. Die 24-Jährige gewann den 10.000-m-Endspurt in der Jahresbestzeit von 30:09,94 Minuten vor den Kenianerinnen Hellen Obiri (30:10,02) und Margaret Kipkemboi (30:10,07).

„Das war mein größtes Ziel, es bedeutet mir mehr als ein Weltrekord“, sagte Gidey. Er hat Rekorde von über 5.000 m, 10.000 m im Halbmarathon. Titelverteidiger und Olympiasieger Sifan Hassan (NED) wurde Vierter mit leeren Händen.

Die Goldserie des Fajdek-Hammerwerfers hält stand

Pawel Fajdek gewann zum fünften Mal in Folge den Hammerwurf der Herren. Der Pole, der bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio nur eine Bronzemedaille gewonnen hatte, siegte mit dem Jahresweltrekord von 81,98 m vor seinem Landsmann Wojciech Nowicki (81,03) und Eivind Henriksen (NOR/80, 87).

Reuters / Kai Pfaffenbach Der Pole Pawel Fajdek bleibt im Hammerwurf bei Weltmeisterschaften ungeschlagen

„Nächstes Jahr in Budapest habe ich meine nächste Chance“, blickte Fajdek bereits nach vorne. Der deutsche Diskuswerfer Lars Riedel (Scheibe/nicht in Serie) gewann ebenfalls fünf Weltmeistertitel, der ukrainische Springer Sergej Bubka (in Serie) sechs. Im Gewichtswurf traf ihn Favorit Chase Ealey mit 20,49 m und bescherte den USA in der zweiten Runde der Weltmeisterschaft zwei Goldmedaillen.

In der Qualifikation kam Weltrekord Karsten Warholm in 49,34 Sekunden souverän über die 400 m Hürden. Kürzlich erlitt er eine Oberschenkelverletzung. „Keine Schmerzen, das ist ein gutes Zeichen“, sagte er. Gesamtschnellster war die US-Amerikanerin Khalifa Rosser mit 48,62 Sekunden. Die Britin Dina Asher-Smith (10,84) und die Jamaikanerin Shelly-Ann Fraser-Pryce (10,87) traten bei den Frauen über 100 m Hürden an.

WM und Eugen

100 m: 1. Fred Kerley USA 9,86 2. Marvin Bracy USA 9,88 3. Trayvon Bromell USA 9,88 Weitsprung: 1. Wang Jianan CHN 8,36 2. Miltiadis Tentoglou GRE 8,32 3. Simon Ehammer SUI 8,16 POL 8,16 Fajdek Pathrow: 8. 2. Wojciech Nowicki POL 81,03 3. Eivind Henriksen NOR 80,87 Cowboy: 1. Chase Ealey USA 20,49 2. Gong Lijiao CHN 20,39 3. Jessica Schilder AB 19,77 10.000 m Hellen: 3.410.000. 10.02 3. Margaret Kipkemboi KEN 30: 10.07

Tabelle der Medaillen

Land Gold Silber Bronze Gesamt 1. USA 2 1 2 5 2. Polen 1 2 – 3 3. China 1 1 1 3 4. Japan 1 1 – 2 5. Dominikanische Republik 1 – – 1. Peru 1-1. Äthiopien 1 – – 1 8. Kenia – 1 1 2. Niederlande – 1 1 2 10 Griechenland – 1 – 1 11 Norwegen – – 1 1. Schweden – – 1 1. Schweiz – – 1 1

Stand nach acht von 50 Entscheidungen

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