Antidiabetisches Zielmolekül auch bei Alzheimer interessant?

Im ersten Schritt ihrer Arbeit suchten die Forscher nach genetischen Varianten, die die pharmakologische Wirkung von Antidiabetika nachahmen, also den Blutzucker senken. Dazu wurden Daten von mehr als 300.000 Teilnehmern in einem Datensatz analysiert. Bei dieser Analyse fanden sie Varianten in zwei Genen, die gemeinsam für das Sulfonylharnstoff-Zielprotein, den ATP-sensitiven Kaliumkanal (KATP), kodieren. Die Forscher validierten diese Varianten dann, indem sie ihre Assoziation unter anderem mit einer erhöhten Insulinfreisetzung, einem geringeren Risiko für Typ-2-Diabetes und einem höheren BMI gemäß der Wirkung von Sulfonylharnstoffen aufzeigten.

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