Apropos Abtreibung: Dem FCB-Spieler wird ein verbaler Scherz angeboten

Der amerikanische Stürmer vergleicht Abtreibung mit Völkermord

Dem FCB-Spieler wird eine verbale Entgleisung gestattet

Profispielerin Courtney Strode (24), die kürzlich vom FC Basel verpflichtet wurde, sorgte mit ihrer Wortwahl zum Thema Abtreibung für einen Eklat.

Gepostet: 30.06.2022 um 00:10 Uhr

Sportlich hat er beim FC Basel noch keine Spuren hinterlassen, erst vor wenigen Wochen wurde Courtney Strode (24) von YB zum Rheinknie gekürt. Die amerikanische Stürmerin macht mit einem Post auf ihrem privaten Social-Media-Account auf sich aufmerksam.

Dort positioniert sich die Profispielerin als klare Abtreibungsgegnerin, indem sie in einer Instagram-Story einen Beitrag zum Thema postet. Das seit 1973 geltende historische Urteil („Roe v. Wade“) zur Abtreibung wurde kürzlich vom Obersten Gerichtshof der USA gekippt. Damit sind die einzelnen Bundesstaaten nun frei: Frühkonservative Staaten verkündeten am selben Tag das Verbot.

Strode begrüßt die Entscheidung und verweist auf eine Live-Action-Publikation, die seit Jahren gegen Abtreibung kämpft: “Mehr als 50 Jahre Gebet wurden erhört.” Allerdings schießt die fromme Kalifornierin mit ihrer anderen Wortwahl, dem Völkermord-Vergleich, über das Ziel hinaus: „Der Massen-Völkermord an Babys (den unschuldigsten und verwundbarsten) hat nun in bestimmten Bundesstaaten aufgehört. Beten Sie weiter dafür, dass der legale Mord beendet wird.“ von Babys überall. Im Namen Jesu! ” Ein skandalöser Vergleich. Der Stürmer setzt Abtreibungsgesetze in weiten Teilen Europas mit einem Kriegsverbrechen gleich.

Beitrag vorzeitig gelöscht

Strode spielte zuletzt zwei Jahre für YB (28 Tore in 48 Spielen), trug auch den Arm des Kapitäns. Zuvor war er in Schweden und Frankreich unter Vertrag. Er soll dem FCB nun mit seiner Berufserfahrung helfen. Auf privater, interner Teamebene? Seine Veröffentlichung und seine radikal geäußerte Meinung zum Thema Abtreibung könnten Diskussionen provozieren.

Strode hatte den Story-Kommentar vorzeitig gelöscht. Auf Anfrage von Blick wollen sich weder der Spieler noch der FC Basel öffentlich zu dem Fall äussern. (rot)

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