AUA warnt vor Reisechaos: „Situation bessert sich nicht“

Nach Flugausfällen in den vergangenen Tagen ist die AUA zum heutigen Flugplan zurückgekehrt. Doch ein Ende des Reisechaos ist nicht abzusehen.

Nach der kronenbedingten Streichung von rund 100 Flügen am Wochenende und weiteren 19 am Montag rechnet Austrian Airlines (AUA) am Dienstag mit einer Stabilisierung der Lage. Lediglich ein Direktflug nach Stuttgart wird durch einen Flug über Hannover ersetzt. Unterdessen entschuldigt sich der Lufthansa-Vorstand der AUA-Mutter für das Reisechaos der vergangenen Tage per Massenmail an die Passagiere. Aber im Moment können wir nicht über das Ende der Krise sprechen.

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Den Fluggesellschaften fehlt es an Personal und Ressourcen

„Wir wollen ganz ehrlich sein: In den kommenden Wochen wird sich die Situation bei weiter steigenden Passagierzahlen, sei es im Urlaub oder auf Geschäftsreisen, kurzfristig nicht verbessern“, heißt es in dem heute vorliegenden Schreiben. Es fehlt einfach an Ressourcen und Personal.

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Fast alle Fluggesellschaften in Europa stellen derzeit ein, von mehreren tausend Neueinstellungen ist die Rede. Allerdings wird die Personalmisere wohl erst im nächsten Winter nachlassen.

Zudem sei der nutzbare Luftraum in Europa nach Angaben des Lufthansa-Vorstands durch den Ukrainekrieg stark eingeschränkt: „Das hat massive Engpässe am Himmel und leider weitere Flugverspätungen zur Folge.“ .

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Lufthansa wird den Airbus A380 wieder in Dienst stellen, aber erst im Sommer 2023. Bild: PATRICIA THOMAS / LUFTHANSA

Aufgrund der hohen Ticketnachfrage wird Lufthansa den Airbus A380 auf jeden Fall wieder in Betrieb nehmen, allerdings erst im nächsten Sommer. Die Lufthansa hatte das zweistöckige Großraumflugzeug gegroundet, weil es zu viel Kerosin verbrauchte und auf dem Höhepunkt der Pandemie nicht rentabel war. Sechs der 14 Jumbos sind jedoch bereits verkauft.

Die Schweiz kündigt weitere Absagen an

„Wir versprechen Ihnen, dass die mehr als 100.000 Mitarbeiter der Lufthansa Group menschlich ihr Bestes geben werden, um Ihnen unter den aktuellen Umständen in den kommenden Wochen das bestmögliche Reiseerlebnis zu bieten“, schließt das Schreiben.

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Unterdessen hat Swiss, ebenfalls eine Lufthansa-Tochter, die Streichung neuer Flüge für den Sommer angekündigt. Um wie viele Verbindungen es sich tatsächlich handelt, ist noch unklar. Gleiches gilt dafür, ob die angeschlossenen Fluggesellschaften bestimmte Aufgaben übernehmen.

Nav-Compte data hora28.06.2022, 13:15 | Akt: 28.06.2022, 13:15

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