Audimax komplett besprüht – Anstellung an der Uni Hamburg

“Einen Lebensunterhalt sichern? Das ist nicht die Aufgabe der Universität: Präsident H. Heekeren” “. Im Audimax auf dem Campus der Universität Hamburg (Rotherbaum) herrscht seit Montagnachmittag Hochbetrieb, am Donnerstag wurde das Gebäude besprüht. Worum geht es hier?

Die Aktion ist nach Angaben der Hamburger Polizei der Protestgruppe „Last Generation“ zuzurechnen, die ihren Namen am Donnerstag auch mit Graffiti auf die Glasfassade des Audimax gesprüht hat. Mitglieder fordern Universitätspräsident Hauke ​​R. Heekeren richtet öffentlich die Botschaft an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), dass „das neue Nordseeöl nicht mit der Erhaltung der menschlichen Existenzgrundlage vereinbar ist“. Bisher wurde die Besetzung laut einem Sprecher von der Polizei geduldet.

Audimax Universität Hamburg besprüht

„Wer sollte sich gegen den Fossilienwahn der Bundesregierung aussprechen, wenn nicht der Präsident einer Exzellenzuniversität für Nachhaltigkeit?“, sagt Jana Mestmäcker, ehemalige Studentin der Hamburger Universität und Mitglied der Protestgruppe „Letzte Generation“.

Wie die Universität bestätigte, fand am Mittwochabend ein persönliches Treffen zwischen Demonstranten und Heekeren statt. Der Rektor der Universität soll dort gesagt haben, er sehe darin „keine Aufgabe der Universität“, wie es in einer Pressemitteilung der Protestaktion heißt. Die Demonstranten hingegen räumten laut Universität trotz wiederholter Aufforderungen die Klassenzimmer nicht für den regulären Unterricht.

Laut Pressemitteilung haben die Hausbesetzer am Donnerstagnachmittag kurz nach 12 Uhr dann die Glasfassade des Audimax mit drei Feuerlöschern orange-rot gestrichen und das Transparent mit der Aufschrift „Lebensgrundlage bekommen? Das sei nicht Aufgabe der Universität, sagte Präsident H. Heekeren. Laut Last Generation wurden weitere Nachrichten an die Fassade geschrieben, bis die Polizei die Demonstranten stoppte.

Der Rektor der Universität, Heekeren, kommentiert die Vorfälle

Heekeren kommentierte den Vorfall am Nachmittag: „Die Universitätsleitung verurteilt diesen großen Sachschaden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Universität. „Wir betonen, dass Hochschulen Orte des wissenschaftlichen Diskurses und eines friedlichen öffentlichen Diskurses sind. Sie bieten keinen Raum für Vandalismus oder Gewalt.“

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Laut Heekeren ist es nicht die Aufgabe einer unabhängigen Universität, bundespolitische Forderungen zu stellen oder sich ihnen anzuschließen. Wann der Unterricht im Audimax wieder aufgenommen wird, steht noch nicht fest. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) betonte die Bedeutung des Klimaschutzes und eine starke öffentliche Wahrnehmung des Themas, betonte aber die Zusammenarbeit.

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Nach Angaben eines Sprechers seien die Beamten auch am Nachmittag noch “eingegriffen” worden. Im Vordach des Audimax befanden sich noch einige Personen, die sich laut Polizei trotz Aufforderung weigerten, das Dach zu verlassen. Zwei Personen waren zuvor freiwillig gegangen, fünf weitere Personen wurden von Rettungskräften abtransportiert. Wegen des Verdachts auf Sachbeschädigung und Einbruch wurden Personen Plätze zugewiesen und Strafanzeigen erstattet.

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