Matthijs de Ligt ist in diesem Sommer das nächste heiße Eisen im Transferfeuer des FC Bayern. Nach der spektakulären Verpflichtung von Sadio Mané könnte der Titelverteidiger von Juventus Turin der nächste Transfer der Münchner werden. Von einem möglichen Deal sind der deutsche und der italienische Rekordmeister einem aktuellen Medienbericht zufolge noch weit entfernt.
Wie “Bild”-Fußballchef Christian Falk in seinem Podcast berichtet, hat der FC Bayern entgegen Medienberichten noch kein konkretes Angebot für den niederländischen Innenverteidiger gemacht.
Der bayerische Sportdirektor Hasan Salihamidzic war am Mittwoch in Italien eingetroffen, um mit den Kollegen in Turin zu verhandeln, und führte Gespräche im benachbarten Mailand. Allerdings ohne am Ende eine konkrete Zahl eines möglichen Transfers genannt zu haben, „und schon gar nicht schriftlich“, wie es im Podcast-Artikel heißt.
Allerdings soll das Interesse des FC Bayern nun überaus konkret und ernst gemeint sein, denn auch de Ligt soll seine Wechselbereitschaft zum deutschen Bundesliga-Meister bekundet haben.
Die nächste Gesprächsrunde mit de Ligt ist für das Wochenende angesetzt
Der 22-Jährige soll sich besonders für das Spielsystem des FC Bayern interessiert haben. De Ligt sieht seine Stärken in einer offensiveren Abwehrreihe, in der er in Sachen Positionsspiel, Spielauftakt und Zweikampfführung noch heller glänzen kann als in der defensivsten Grundformation von Juventus Turin.
Laut Medienberichten wurden die Gespräche zwischen der Spielerseite und anderen interessierten Klubs bereits unterbrochen. So soll es zum Beispiel beim FC Chelsea keinen Kontakt mehr zum deutschen Team-Trainer Thomas Tuchel geben. Die Blues galten auch in diesem Sommer als Kandidaten für den Transfer von de Ligt.
Die nächsten Gespräche finden am kommenden Wochenende in Turin statt. Dann will das Beraterteam von de Ligt de Juve Wechselanträge bei dem Niederländer stellen, der seit 2019 einen Vertrag mit der alten Frau hat. Erst dann soll es laut Fußballchef “Bild” zu einem konkreten Spiel kommen Nummern zwischen den Spielern und den beiden Vereinen. Erst dann sollte ein möglicher Transfer richtig warm werden.