Aufstieg der Elektroautos

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Klimawandel und hohe Spritpreise sorgen in Kärnten für einen beispiellosen Elektroauto-Boom. Viele Autohäuser melden volle Auftragsbücher. Die Wartezeit auf ein neues Elektrofahrzeug beträgt bis zu eineinhalb Jahre.

11.07.2022 06.00

Ab heute, 6.00 Uhr online

Zwölf Prozent aller neu zugelassenen Fahrzeuge sind Elektroautos. Dies war vor dem Anstieg der Kraftstoffpreise. Mittlerweile dürfte die Zahl deutlich höher liegen. Öffentliche Förderungen und die Abschaffung der Kfz-Steuer machen Elektroautos für viele attraktiv.

Kärntner Autohandelspräsident Hubert Aichlseder bittet darum, vor dem Kauf zu klären, ob sich die Anschaffung wirklich lohnt. Aichlseder: „Jeder sollte sich mit seinem Fahrprofil beraten lassen. Dann kann Ihnen der Verkaufsberater sagen, welche Variante, ein Hybrid- oder ein reines Elektroauto, für ihn am besten geeignet ist.“

Eine der zentralen Fragen ist, wann und wie das Elektroauto geladen werden kann. Jeder, der ein Eigenheim hat, habe es leicht und könne sich eine eigene Ladestation aufbauen, sagt Aichlseder: „Aber wenn ich im siebten Stock wohne, fällt mir das Laden deutlich schwerer, weil ich immer zu einer öffentlichen Ladestation gehen muss. “Dann muss ich mal schauen, ob es frei ist.”

In Kärnten gibt es rund 700 öffentliche Ladestationen. Das Angebot wird ständig erweitert. Allerdings sei unklar, wie sich steigende Energiepreise auf die Elektromobilität auswirken, sagte Aichsleder. „Heute bezahle ich noch sehr oft für die Zeit, die ich an der Ladestation verweile, aber das ist im Umbruch. Ich denke, nächsten Monat wird es Klarheit geben, damit ich die Energie, die ich stecke, auch wirklich bezahlen kann.“

Zweitens werde es irgendwann eine Standgebühr geben, sagte Aichlseder: „Das ist verständlich, denn ich kann das Auto nicht zur Tankstelle bringen und erst am nächsten Tag abholen. Die Ladesäule soll frei sein.“ wieder “.

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